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60 Jahre und kein bisschen alt: TSV Achtrup feiert Jubiläum

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

„Ich bin restlos zufrieden und glücklich. Der Tag war ein voller Erfolg. Alle waren da“, freute sich Vorsitzender Frank Gimball über die große Resonanz am Jubiläumstag: Der TSV Achtrup feierte sein 60-jähriges Bestehen mit Musik, Tanz und Spielen.

Noch einen Tag zuvor hatte es wie aus Eimern geschüttet, bange Blicke richteten die Veranstalter immer wieder gen Himmel und bauten schützende Zelte auf. Doch am Sonnabend zeigte das Wetter Einsicht, schickte nur wenige Schauer, dafür umso mehr sonnige Abschnitte. Zahlreiche Bürger und Freunde aus dem Ort und den Nachbargemeinden, Vertreter aus Politik und Wirtschaft schauten sich um auf dem Sport- und Festgelände. „Es wird mit viel Fleiß geturnt, getanzt, Fußball gespielt und als Trainer oder Übungsleiter Verantwortung übernommen“, sagte Frank Gimball und führte vor Augen, dass der Verein immer noch vielen Mitgliedern die Möglichkeit gibt, sich sportlich zu betätigen. Der Vorsitzende bedauerte: „Leider haben wir mit Rückläufen zu kämpfen.“ Eltern und Jugendliche rief er auf, sich ehrenamtlich für den Sportverein zu engagieren. Der TSV Achtrup zählt zurzeit gut 300 Mitglieder. Viel Erfolg wünschte Christian Bliesmann „seinem“ Verein, den er damals mit aus der Taufe gehoben hat. Norbert Nielsen, von 1999 bis 2014 Vorsitzender und jetzt 2. Vorsitzender, listete all diejenigen auf, die dem Verein beispielsweise als Spartenleiter teilweise über Jahrzehnte treu geblieben sind: Elke Johannsen, Marlene Petersen, Birgit Lorenzen, Christa Petersen, Christa und Nico Brodersen sowie Trainer und Platzwart Arnold Petersen.

Bürgermeister Uwe Matthiesen sprach im Namen aller 1534 Einwohner und hinterfragte: „Was wäre Achtrup ohne Sportverein? Er bietet für jeden etwas, vom Kinderturnen bis hin zur Seniorengruppe“. Er hoffe auf weiterhin gute Zusammenarbeit. Als wichtiges Bindeglied und Stütze der Gemeinde bezeichnete Klaus Meyer-Lovis vom Kreissportverband den TSV Achtrup. Dass der Verein das sportliche und kulturelle Leben im Ort bereichere, unterstrich Bernd Mühlsteff vom Ortskulturring und er meinte: „Achtrup ohne TSV ist wie Achtrup ohne sein Wahrzeichen, die Mühle Jenny. Das geht gar nicht!“ Das aktive Sportleben der Sprakebüller Bürger finde hier in Achtrup statt, dankte deren Bürgermeister Karl-Richard Nissen dafür, dass „wir hier so gut eingebunden sind“. Die genannten wie auch weitere Gratulanten hatten nicht nur lobende Worte, sondern auch begehrte „Flachgeschenke“ mitgebracht. Gern blieben sie, andere kamen und gingen. Es schien, als sei halb Achtrup auf den Beinen.

Das Video-Clip-Dancing der Tanzgruppe begeisterte die Zuschauer, gespannt wurde das Jugendfußballturnier verfolgt und alle fieberten mit beim Wettkampf zwischen TSV-Vorstand und dem Bürgermeister mit einigen Politikern im Human-Table-Soccer. Letztere gewannen knapp mit 6 zu 5.

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