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6. Senioren-Café: Stadtvertreter schenken ein

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Stadt feierte mit 200 Senioren der Altersgruppe „Ü 60/70“ in der frühlinghaft dekorierten Stadthalle ihr mittlerweile 6. Senioren-Café. Für die älteren Bürger der 10  000-Einwohner-Stadt wurde es ein vergnüglicher Nachmittag, der mit seinem Programm die früheren Veranstaltungen noch übertraf. „Wir feiern solch einen Nachmittag, weil man im gesetzteren Alter nicht mehr so oft unter Leute kommt“, sagte Bürgervorsteher Uwe Christiansen in seiner Begrüßung und freute sich, dass „so ein Nachmittag“ auch gut angenommen wird.

Kein Gelingen ohne Unterstützung: Der gastgebenden Stadt standen Helferinnen vom DRK Niebüll, der Caritas und der Förderkreise der örtlichen Alten- und Pflegeheime und Stadtmanager Holger Heinke zur Seite. Die Stadt lud zu Kaffee, Kuchen und Käsebroten ein. Beim Einschenken des Kaffees halfen der Bürgervorsteher und Bürgermeister Wilfried Bockholt.

Durch den Nachmittag führte Stadthumorist Detlef Petersen. Auch er begrüßte eine erwartungsfrohe „Niebüller Zweiklassen-Gesellschaft“: die „vor und die hinter den Bahnschranken“. Mit einem Ausflug in sein Lieblingsdorf Aventoft, aus dem er schon viele Kalauer entführte, wusste er mit Betrachtungen über die Institution Großmutter und Tratsch und Klatsch aus lokalen Nachbarschaften wieder amüsant zu unterhalten.

Gesungen wurde auch. Die von Elsche Carstensen am Klavier begleiteten Volkslieder waren dem Frühling gewidmet. Danach folgte das Programm, bestimmt von Kindern und gut erzogenen Vierbeinern und einer Wahlnordfriesin aus dem Genre des Musicals.

Constanze Vogel und Sabine Wulf sangen mit einer bunt kostümierten Kinderschar aus dem Verein „Musical4Kids“ Ausschnitte aus dem Singspiel „Felicitas Kunterbunt“, einem Stück, in dem es um Toleranz und Integration geht. In ganzer Länge soll es am 4. Juni in der Mensa der FPS aufgeführt werden.

Nach seinem großen Erfolg beim 4. Senioren-Café trat der Gebrauchshundesportverein Niebüll erneut auf und bot Ausschnitte aus seinem Arbeits- und Trainingsprogramm. Zu sehen waren Hunde mehrerer Rassen und verschiedener Kategorien, Größen sowie „Kreuzungen“ – allesamt hervorragend trainiert, betreut, gepflegt und erzogen. Gezeigt wurde, was die Vierbeiner können – entweder beim Durchlauf eines Parcours oder in Einzelnummern, die mit viel Beifall belohnt wurden.

Ein Mitglied aus dem Hundesportverein sorgte für das künstlerische Highlight des unterhaltsamen Nachmittags: Mahara Jacobsen, Tochter einer Maori aus Neuseeland und eines dänischen Seemanns, jetzt in Nordfriesland zu Hause und davor mehrere Jahre Sängerin im Musical „König der Löwen“, sang Titelmelodien aus drei Musicals, erntete viel Applaus und wurde noch am Nachmittag für den nächsten Neujahrsempfang der Stadt gebucht. Man wird die Sängerin, die sich aus dem strapaziösen Job des Genres Musical eine Auszeit genommen hat, also noch öfter zu hören bekommen.

Den Schlussstrich des trefflich gelungenen Nachmittags zog der Bürgermeister: „Dass es länger als bis 17 Uhr dauerte, macht nichts. Dafür hatten wir ein tolles Programm.“


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