THW-Lager in Niebüll : 500 junge Helfer

Zum Klönen und Kennenlernen bliebt beim THW-Lager auch genug Zeit.
Zum Klönen und Kennenlernen bliebt beim THW-Lager auch genug Zeit.

Freizeit geht auch ohne Smartphone: 500 Kinder und Jugendliche hatten Spaß an Spielen, beim Kochen oder Holz bearbeiten.

shz.de von
22. Mai 2018, 07:25 Uhr

Niebüll | Auf der Plaza des Schul- und Bildungszentrums Niebüll ist der Teufel los. Jugendliche, Kinder und Erwachsene tummeln sich. Musik, Stimmen, Lachen. Ganz Kleine rasen auf THW-Bobby-Cars herum, andere holen sich Kaffee, um mit den Kameradinnen und Kameraden noch einmal abzuhängen am Gemeinschaftszelt. It’s THW-time!

Früh am Sonnabendmorgen eröffneten die Bundestagsabgeordnete Astrid Damerow und Kreispräsident Heinz Maurus eine besondere Veranstaltung: In Niebüll fand das diesjährige, schon traditionelle Pfingstjugendlager des Technischen Hilfswerk (THW) „Küste“ – Länderverband Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein auf dem Gelände des Schul- und Bildungszentrums in Niebüll mit tatkräftiger Unterstützung des THW Ortsverbandes Niebüll statt. Gastgeber war in diesem Jahr die THW Landesjugend Schleswig-Holstein; in deren Händen lag auch die Lagerleitung. Alles war generalstabsmäßig geplant: Rund 500 Jugendliche im Alter von vier bis 18 Jahren aus den drei Bundesländern, 150 Betreuerinnen und Betreuer sowie rund 100 Kameradinnen und Kameraden, die sich um Logistik, Verpflegung und Organisation kümmern, waren erschienen. Die meisten Jugendlichen sind zwischen zehn und 16 Jahren alt. Doch auch die Minigruppen der ganz Kleinen sind gut besetzt.

Auf dem Schulgelände, unter Einbeziehung der Sporthallen 1 und 2 – dort wurde gekocht und Sport getrieben – war eine Zeltstadt entstanden, in der von Freitag bis Pfingstmontag die Jugendlichen und Betreuer das Lagerleben in Niebüll erlebten. Jederzeit bereit stand das Freizeit-Team auf der Plaza, um Teamfindung anzuleiern – zum Kennenlernen.

„Wir wissen genau,was wir an dem THW haben“, sagte Astrid Damerow in ihrer Begrüßung. „Ich sehe schon die Vorfreude in den Gesichtern auf das Treffen.“ Sie lobte den ehrenamtlichen Einsatz und die Bereitschaft, sich für die Gemeinschaft einzusetzen. Heinz Maurus stieß in das dasselbe Horn. „Ich freue mich, so viele junge Gesichter zu sehen.“ Er habe sich persönlich für gutes Wetter eingesetzt. Sollte es regnen, sei der Landrat zuständig. Viele Gelächter, Beifall – die Stimmung war locker und entspannt. „Könnte nicht besser sein“, sagte der stellvertretende THW-Bundessprecher und Ortsbeauftragter Udo Petersen.

Gemeinsamkeit als Ansage: zusammen wurde gegessen, man konnte Workshops zum Thema Holzbearbeitung oder Kochen besuchen. Zum Höhepunkt Lagerolympiade kamen viele weitere Freizeitangebote wie Spiele spielen, natürlich auch in der Gruppe. Wer wollte, konnte auch nach Dagebüll an die See fahren, oder aber Museumsbesuche absolvieren. Als Motto hieß es: „Es sollen die Tage in Niebüll unvergesslich werden!“ Das ist gelungen, freute sich Jan Philip Lander (Zugführer des Ortsverbandes Niebüll) – und seine Kameradinnen und Kameraden stimmten begeistert zu.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen