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Nordfriesland Tageblatt

23. August 2017 | 12:07 Uhr

500 000 Euro für ein neues Gerätehaus

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Gemeinde Enge-Sande beschließt Kreditaufnahme

Der Haushaltsplan 2014 im Allgemeinen und der Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses im Besonderen – diese Themen beschäftigten die Gemeindevertreter von Enge-Sande bei ihrer jüngsten Sitzung.

Das vorhandene Gerätehaus sei nicht mehr zeitgemäß, machte Bürgermeister Carsten-Peter Thomsen deutlich. Ein vorläufiger Plan für einen Neubau am Jugend- und Sportheim liege vor. Zu überlegen sei jedoch, ob man alternativ das Angebot akzeptieren wolle, die alte Feuerwache im ehemaligen Marinemunitionsdepot zu kaufen. Da jedoch der Kaufpreis und der erforderliche Umbau des Gebäudes nicht billiger als ein Neubau werden würden, nahm man von dem Plan des Ankaufs Abstand. Einig wurde sich die Gemeindevertretung, das Gerätehaus so gestalten zu wollen, dass auch andere Vereine den Gruppenraum nutzen können.

Der einstimmig beschlossene Haushaltsplan 2014 weist im Bereich der allgemeinen Finanzwirtschaft erhebliche Veränderungen auf. So werden sich die Schlüsselzuweisungen im Vergleich zum Vorjahr um 73 200 Euro auf nunmehr 161 600 Euro erhöhen. Auch wird der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer von 251 000 Euro auf 273 200 Euro ansteigen. Für die Unterhaltung der Gemeindewege werden 27 000 Euro – 15 000 Euro mehr als 2013 – bereitgestellt. Die Kosten für geplante Investitionen wurden auf insgesamt 555 800 Euro veranschlagt. Der Löwenanteil davon (rund 500 000 Euro) betrifft den Bau des genannten neuen Feuerwehrgerätehauses. Die Maßnahme macht eine Kreditaufnahme in Höhe von 400 000 Euro erforderlich. Der Ergebnisplan konnte mit Gesamterträgen und -aufwendungen in Höhe von je 1,511 Millionen Euro ausgeglichen gestaltet werden. Der Ausgleich wurde jedoch nur durch die Entnahme von 126 500 Euro aus der Finanzausgleichsrücklage möglich. Im Finanzplan stehen Einzahlungen in Höhe von 1,343 Millionen Euro aus laufender Verwaltungstätigkeit sowie 406 800 Euro aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit Auszahlungen von 1,932 Millionen Euro aus laufender Verwaltungstätigkeit und 590 600 Euro aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit einander gegenüber. Unverändert blieben die Hebesätze für die Realsteuern: je 300 Prozent für die Grundsteuern A und B sowie 350 Prozent für die Gewerbesteuer.

In der außergewöhnlich umfangreichen Einwohnerfragestunde wurde unter anderem angeregt, die Homepage der Gemeinde zu erweitern, auf positive Besonderheiten hinzuweisen und etwa Baugebiete detailliert vorzustellen. Vorgeschlagen wurde auch die Gründung eines Kultur- und Verschönerungsvereins. Des Weiteren wurde angeregt, eine Bürgersprechstunde einzuführen, um die Einwohnerfragestunden künftig zeitlich zu entlasten.


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erstellt am 09.Jan.2014 | 00:33 Uhr

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