40 000 Euro für Extras aufgebracht

Othello in Originalsprache – Schultheater ist eines der Förderziele des Freundeskreises.
Othello in Originalsprache – Schultheater ist eines der Förderziele des Freundeskreises.

Der Freundeskreises der FPS machte unter anderem das Tansania-Projekt, Schultheater und Sportangebote möglich

shz.de von
30. Januar 2018, 12:56 Uhr

Der Vorsitzenden des Freundeskreises der FPS Niebüll, Sönke Petersen, begrüßte während der Jahreshauptversammlung mit Manfed Wissel und Eckhard Kruse den ehemaligen und den aktuellen Schlulleiter der Friedrich-Paulsen-Schule. Der Vorsitzende möchte weiter ehemalige Schüler und auch Lehrer als „Freunde“ gewinnen und bietet diesen und anderen Förderern die Möglichkeit, gezielt Projekte an „ihrer“ FPS zu fördern.

„Der Freundeskreis versteht sich als Netzwerk für die und mit den Ehemaligen, beispielsweise durch Ehemaligentreffen, die Einladung ehemaliger Schüler als Dozenten oder die Durchführung von Berufsfindungstagen an der Schule mit Ehemaligen als Ansprechpartner für ihr jeweiliges Berufsfeld“, erklärte er. Derzeit habe der Verein 711 Mitglieder, wobei der Großteil der Mitglieder sich aus den Eltern der aktuell an der Schule unterrichteten Mädchen und Jungen rekrutiert. Viele Projekte sind wieder unterstützt worden. Im Fokus stand auch das Tansania Chorprojekt. „Dafür wurden insgesamt 30 000 Euro bewegt“, sagt Sönke Petersen. Über die Anträge auf Bezuschussung wird im Vorstand des Freundeskreises abgestimmt. So gab es Geld für Theaterworkshops, Sport (Step Boards), Terrarien, Literatur, Autorenlesungen und Schüleraustausch – insgesamt rund 40 000 Euro wurden aufgebracht. Durch Spenden, Mitgliedsbeiträge aber auch Veranstaltungseinnahmen bildete sich über die Jahre die Grundlage für gute Finanzen.

Johann Petschull konnte der Versammlung als Kassenwart einen soliden Haushalt vorlegen, der auch im laufenden Jahr die Möglichkeit bietet, Projekte zu fördern und wiederkehrende Veranstaltungen wie das Medienkompetenztraining und die Gewaltprävention an der Schule zu unterstützen. „Nebenbei“ ist der Freundeskreis Betreiber der Cafeteria, die seit 20 Jahren die Schüler mit Getränken und Sandwiches versorgt, wenn das Pausenbrot zuhause bleibt. Auch in diesem Bereich soll im kommenden Jahr investiert werden. Die Cafeteria ist ein Zweckbetrieb ohne Gewinnerzielungsabsicht, wie ihn das Vereinsrecht erlaubt. Der Vorstand legt Rechenschaft vor dem Gesamtelternbeirat ab. Die Kassenprüfer kommen aus dem Kreis des Elternbeirates. Somit besteht eine enge Anbindung des Freundeskreises an den Elternbeirat. Zu den Vorstandssitzungen wird neben einem Schülervertreter regelmäßig ein Mitglied des Vorstandes des Elternbeirates in beratender Funktion eingeladen.

Schulleiter Eckhard Kruse schlug vor, für die Neugestaltung der Außenanlage zwischen Oberstufengebäude und Mensa sowie der Renovierung des Sextaner-Schulhofs einen höheren Betrag zurückzustellen. Damit greift er den Wunsch der Organisatoren der „Budenweihnacht“ auf, die einen Erlös von fast 10 000 eingebracht hat. Wolfgang Raloff, ebenfalls früherer Schulleiter, regte zudem an, auch für das bevorstehende Schuljubiläum 2025 ebenfalls rechtzeitig eine Rücklage zu bilden.

Auch im laufenden Jahr werden wieder Projekte gefördert wie beispielsweise eine Akademie der Organisation „Plant-for-the-Planet“ unter dem Motto „Stop Talking Start Planting“. Thema dieser Aktion ist der Klimaschutz. Weiterhin wird es unter der Schirmherrschaft des Freundeskreises 2018 auch wieder eine Budenweihnacht geben. Schwerpunkt der Arbeit des Freundeskreises bleibt es, die Schule dort zu unterstützen, wo eine Unterstützung durch den Schulträger nicht möglich ist und den Schülern ein Extra zu bieten.


zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen