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Bürgerprotest : 2200 Unterschriften für Leck als Finanzamt-Standort

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Mit einer Unterschriftenaktion fordern 2200 Menschen aus Südtondern den Erhalt des Finanzamtes Nordfriesland in Leck. Bürgervorsteher Andreas Deidert übergab die Unterlagen im Husumer Kreishaus.

Besuch aus Leck im Husumer Kreishaus: Bürgervorsteher Andreas Deidert und der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes, Martin Hurst, übergaben einen Ordner mit Unterschriftenlisten an Kreispräsident Heinz Maurus und Landrat Dieter Harrsen. Rund 2200 Menschen aus Südtondern fordern darin den Erhalt des Finanzamtes Nordfriesland in Leck. Sie wenden sich gegen den Abzug von 130 Arbeitsplätzen und Familien aus der Region und gegen eine Konzentration von Behörden in zentralen Standorten, sprechen sich für die Förderung strukturschwacher Regionen aus und betonen, in Zeiten des Internets werde es „immer weniger wichtig, ob das Finanzamt für jeden Halligbewohner schnell erreichbar ist“.

Verwaltungschef Dieter Harrsen erläuterte den Besuchern das laufende Dialogverfahren: Die vier Gemeinden, die sich als Standort beworben haben, beantworten zurzeit einen mit ihnen abgestimmten Fragenkatalog. Wenn eine Arbeitsgruppe, in der auch die jetzigen Finanzämter vertreten sind, die Antworten ausgewertet hat, werden die Kreisgremien sich mit dem Thema befassen. Schließlich ist eine letzte Abstimmung mit der Spitze des Kieler Finanzministeriums vorgesehen, in deren Mittelpunkt die regionalwirtschaftliche Bedeutung der Behörden-Ansiedlung stehen wird.

Anfang 2014 wird die Entscheidung für einen Standort fallen. Kreispräsident Heinz Maurus hob die Transparenz des Verfahrens hervor.

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erstellt am 21.Aug.2013 | 11:01 Uhr

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