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Nordfriesland Tageblatt

24. Oktober 2017 | 06:51 Uhr

1882 Euro kamen zusammen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 24.Dez.2015 | 00:32 Uhr

„Weltweit leben etwas 35 Millionen Menschen mit HIV, jährlich kommen 2,1 Millionen Infizierte hinzu. Noch lange haben nicht alle Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten, erleben Betroffene Ausgrenzung und Stigmatisierung.“ Der als gemeinnützig anerkannte, bundesweit agierende Verein „Jugend gegen Aids“ unter dem Vorsitz von Daniel Nagel hatte in einer Aktionswoche rund um den Welt-Aids-Tag zahlreiche Aktionen gestartet. Juliane Nissen, Regionalgruppensprecherin Nordfriesland von „Jugend gegen AIDS e.V.“, und ihr Team bekamen dabei wertvolle Unterstützung von der Niebüller Backstube und der Lecker Diskothek „Töff“.

In der Zeit vom 23. November bis zum 6. Dezember, wurden in den 18 Filialen der Backstube Spendendosen aufgestellt, 10  000 Flyer ausgelegt und 2000 rote Schleifen verteilt. Letztere stellen ein Symbol der Solidarität mit HIV-Infizierten und Aids-Kranken dar. Weiterhin verkaufte die Backstube speziell gebackene Berliner, gefüllt mit einer Erdbeer-Apfel-Füllung, versehen mit einer pinkfarbenen Zuckerglasur. „Über den Verkauf der ,Eva‘-Berliner konnten wir 534,60 Euro Spenden generieren“, berichtet Tanja Freudenberg-Hansen, Geschäftsleitung des Unternehmens. In zwölf Tagen gingen 1782 Stück über die Verkaufstresen. „Um unsererseits eine runde Summe zu spenden und zum Zwecke der adäquaten Unterstützung der Aktion, legt die Niebüller Backstube noch einmal 465,40 Euro oben drauf, und somit freuen wir uns, 1000 Euro als Spende übergeben zu können.“

In der Lecker Diskothek „Töff“ verkaufte „Jugend gegen Aids“ Schleifen gegen Spenden, verteilte Kondome und informierte über HIV und Aids. Für alle die sich an der Aktion beteiligten, boten die „Töff“-Mitarbeiter den ganzen Abend lang ein Spezialgetränk für je einen Euro an. „Töff“-Betreiber Sven Schulz stockte für die gute Sache die gesammelte Summe noch einmal um 300 Euro auf.

Insgesamt kamen bei beiden Aktionen 1882,08 Euro zusammen. „Das ist eine riesige Summe“, freut sich Juliane Nissen. „Ich bin total überwältigt.“ Das Geld wird in die Aufklärungsarbeit des Vereins an Schulen und Einrichtungen, in denen Jugendliche zu finden sind, fließen.

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