Die Polizei sucht Zeugen : 17-Jährige auf dem Weg zur Arbeit in Niebüll sexuell belästigt

Die Polizei sucht Zeugen.
Die Polizei sucht Zeugen.

Am frühen Mittwochmorgen folgte ein Unbekannter der Minderjährigen und belästigte sie. Es ist bereits der zweite Fall dieser Art in diesem Monat.

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24. Juni 2021, 13:59 Uhr

Niebüll | Die Polizei sucht Zeugen: Demnach war am frühen Mittwochmorgen (23. Juni), um 5.15 Uhr, eine 17-Jährige zu Fuß auf dem Weg zur Arbeit in der Uhlebüller Straße in Richtung Niebüller Bahnhof.

Weiterlesen: Unbekannter fasst 25-Jährige in Drogeriemarkt unsittlich an

„Bereits zuvor hatte sie bemerkt, dass ihr ein unbekannter Mann gefolgt war und deshalb die Straßenseite gewechselt. Als sie an der Fußgängerampel zur Gotteskoogstraße warten musste, näherte sich der Unbekannte ihr unangemessen. Danach ist er in Richtung Gotteskoogstraße weggelaufen“, teilt die Polizei mit.

Täter rund 1,70 Meter groß

Der Mann war laut Polizeimitteilung zirka 1,70 Meter groß und trug eine eine Jogginghose und einen Kapuzenpullover, die Kapuze hatte er dabei über den Kopf gezogen.

Die Kriminalpolizei Niebüll hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft auf Zeugen des Vorfalls oder Hinweisgeber zu der männlichen Person. Diese und eventuell weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04661/40110 zu melden.

Zweiter Fall in diesem Monat

Bereits Anfang Juni hatte es einen Fall der sexuellen Belästigung gegeben. Dort hatte den Beschreibungen zufolge ein etwa 40 Jahre alter Mann eine Frau nachmittags in einem Niebüller Drogeriemarkt sexuell belästigt und unsittlich angefasst.

Dieser Mann wurde ebenfalls als etwa 1,70 Meter groß beschrieben, zudem mit dunklen Haaren, grauer Kleidung. Zudem soll der erste Täter aus dem Drogeriemarkt stark nach Zigarettenrauch gerochen und akzentfreies Deutsch gesprochen haben.

Sofort 110 wählen

„Es ist noch viel zu früh, um sagen zu können, ob zwischen den beiden Vorfällen ein Zusammenhang besteht“, sagte dazu Polizeipressesprecherin Sandra Otte auf Nachfrage.

Was rät sie Frauen und Mädchen in entsprechenden Situationen? „Am besten irgendwie auf sich aufmerksam machen und sich auch nicht scheuen, sofort den Polizeinotruf 110 zu wählen. Dafür sind wir da.“

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