Klanxbüll : 15 Jahre Engagement für die Kultur

Havington aus Bremen kommen nach Klanxbüll.
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Havington aus Bremen kommen nach Klanxbüll.

Drei Bands, ein Rapper: Das Freiwillige Kulturelle Jahr feiert am 25. August im Charlottenhof Jubiläum – mit viel Musik.

shz.de von
11. August 2018, 07:00 Uhr

Das „Freiwillige Kulturelle Jahr“ im Charlottenhof feiert am Sonnabend, 25. August, ein kleines Jubiläum: Vor 15 Jahren wurde dieser Freiwilligendienst in der Kultur-Einrichtung eingeführt. Das Fest soll mit Vereinsmitgliedern, Gästen und Ehemaligen und viel Musik begangen werden.


Lokalmatadoren: Auch Roast Apple ist dabei

Seit 15 Jahren haben junge Menschen die Möglichkeit, ein „Freiwilliges Kulturelles Jahr“ im Kultur- und Tagungshaus Charlottenhof zu absolvieren. Der Charlottenhof ist somit eine der ersten Einsatzstellen für ein FSJ-Kultur in Schleswig-Holstein.

Das Jubiläum beginnt nachmittags mit einem Kaffeetrinken für die Vereinsmitglieder und die ehemaligen Freiwilligen. Gewünscht wird ein reger Austausch über Erinnerungen und Erfahrungen. Abends folgt der öffentliche Teil mit einem Konzert mit drei Bands und einem Rapper im Vorprogramm. Der Sylter Rapper KCee Caine entdeckte schon mit zwölf Jahren seine Liebe zum Hip Hop. Musikalische Erfahrungen sammelte er bereits bei Auftritten bei der Kieler Woche, Muschelrock und beim Henner-Krogh 2013 und 2018, wo er als erster Solo-Rapper teilnahm.

Es folgt das junge Trio Havington aus Bremen, das feinste und abwechslungsreiche Musik mit ihrem ganz eigenen Sound macht. Was dabei herauskommt, ist definitiv Indie, mal mehr Folk, dann wieder Pop, mal beschwingt, dann wieder verträumt. Musik zum Reinlegen und Schwelgen, Tanzen und Hüpfen, getragen von einer Stimme, die Samt und Sandpapier zugleich sein kann.

Im Anschluss begrüßt der Charlottenhof nun schon zum vierten Mal die bekannte Hamburger/Niebüller Band Roast Apple. Sie sind das neue Aushängeschild für frischen, tanzbaren Indie-Pop. Man muss einfach selbst einmal dabei gewesen sein, wie die vier jungen Nordlichter mit ihren verschwitzten Hemden und hohen Gitarren über die Bühne tanzen, begleitet von discoartigen Drums, drückenden Bässen, einer Wand aus Synthies und einer Leichtigkeit, als gäbe es kein Morgen mehr.

„Fuck Art, Let’s Dance“ sind Wiederholungstäter – die Hamburger Band stand bereits mit ihrem rasantem Indie-Rock-Pop allererster Klasse auf der Charlottenhof-Bühne. Nico Cham, Romeo Sfendules und Tim Hansen stammen aus Hamburg-Stellingen, gingen gemeinsam auf die Molkenbuhr-Grundschule. 2009 gründeten sie „Fuck Art, Let’s Dance!“ und bekamen bald einen Ritterschlag der besonderen Art. Die erste EP wurde im New Musical Express rezensiert: „Scharfe Gitarren, geschmeidige Keyboardriffs und pochendes Schlagzeug“. Die Band spielte seitdem häufig in den USA, unter anderem auf dem „South by Southwest“-Festival. Damian Palm kam 2014 als Bassist dazu. Mittlerweile spielen sie auf der ganzen Welt – und in Nordfriesland.

Das Charlottenhof-Team freut sich mit vielen bekannten Gesichtern, Ehemaligen, aktuellen Freiwilligen, Freunden, Bekannten und Gästen aus der Nähe und der Ferne zu feiern, mit zu singen, zu tanzen und zu jubeln. Tickets gibt es im Vorverkauf bei Niko Nissen Leck, Niebüll, Westerland sowie im Infozentrum Klanxbüll und direkt im Charlottenhof. Einlass und Getränke ab 19 Uhr, Beginn 20 Uhr. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

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