10 574 Stunden im Einsatz für das Hospiz

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31. März 2017, 11:22 Uhr

Tolle Bilanz: 10  574 Stunden an ehrenamtlicher Arbeietv wurden 2016 für das Wilhelminen-Hospiz geleistet. Christel Tychsen, Vorsitzende des Hospizvereins Südtondern, zeigte während der Jahresversammlung überwältigt von dieser Zahl. Bürgermeister Wilfried Bockholt ging es ebenso. Dieser Einsatz kommt von 58 augebildeten ehrenamtlichen Hospizhelferinnen.

Dabei haben diese Ehrenamtler 121 Menschen auf verschiedene Weise geholfen: Durch ambulante und stationäre Betreuungen, durch Trauerbegleitungen, auch bei Kindern und Jugendlichen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter unterstützten Infotische bei Veranstaltungen, halfen mit bei Flohmärkten und Benefizveranstaltungen, begleiteten Aktivitäten wie die Schornsteinfeger-Aktion. „Ein herzliches Dankeschön an alle ehrenamtlichen Mitarbeiter“, sagte Christel Tychsen.

Die hauptamtlichen Koordinatoren haben in derselben Zeit rund hundert Menschen beim Sterben und Trauern begleitet, auch ihnen galt der Dank der Vorsitzenden. Zahlen sind das eine, die empathische Begleitung das andere. So sind die Zahlen letztendlich ein Beleg für den Verein, der hervorragende Arbeit leistet, die sich gar nicht richtig messen lässt. Für Menschlichkeit gibt es keine Währung.

Gretel Petersen hielt einen Rückblick ab, der diese Tätigkeiten genau belegte. Sie berichtete über Weiterbildungstermine wie den Besuch einer onkologischen Praxis oder eine Demenzfortbildung sowie die Besuche anderer Hospize, den Weihnachtsbasar und die Weihnachtsfeier. Höhepunkt war der „Lauf für das Leben“ im Juli.

Geehrt wurden 13 Ehrenamtliche, die schon mehr als zehn Jahren aktiv sind. Christiane Jessen bedankte sich bei den Koordinatoren, die immer ein besonderes Händchen bewiesen hätten. Koordinatorin Heike Matthiesen hatte zuvor zwei Kolleginnen die erbrachten Stunden erläutert. „Der „Lauf des Lebens“ wird alle zwei Jahre stattfinden“, erklärte Christel Tychsen und verwies auf den Neubau in der Marktstraße, der ab 2018 in Angriff genommen wird.

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