Zwölf neue Bauplätze für die Gemeinde Quarnstedt

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05. Januar 2015, 12:17 Uhr

Das Baugebiet am Schmidtsbarg soll in Angriff genommen werden. „Wir wollen das im Jahr 2015 noch ermöglichen, das etwa 800 Quadratmeter große Gebiet mit zwölf neuen Bauplätzen fertig zu stellen“, sagte Bürgermeister Kurt Lindemann während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung.

Des weiteren unterstützt Quarnstedt die Flüchtlingsinitiative im Amt Kellinghusen, in der auf ehrenamtlicher Basis für die Integration von Flüchtlingen gesorgt werden soll, mit einer Spende von 200 Euro für Sprachkurse.

In diesem Monat sollen auch die Anschlüsse bei der Breitbandverkabelung fertig gestellt sein. „Dann können die Stadtwerke Neumünster in die Versorgung eintreten.“ Und Quarnstedt werde mit einer Leistung von 50 oder 100 Mbit mit Fernsehen und Telekommunikation versorgt. „Dann ist das gesamte Projekt in unserem Dorf abgeschlossen, und etwa 130 von insgesamt 174 aller Haushalte sind angeschlossen. Das macht eine Quote von 70 Prozent aus“, berichtete der Bürgermeister erfreut. Ansonsten galt aber 2014 in Quarnstedt: „Es gab selten ein Jahr, in dem bei uns so viele Projekte und Initiativen stattgefunden haben und realisiert wurden wie in dem Jahr“, resümierte der Bürgermeister.

So wurde das Freibad in einem ersten Schritt grundsaniert. Angegangen wurde auch die energetische Sanierung des Dorfhauses über die Aktivregion Holsteiner Auenland. Weitere positive Meldung für die Einwohner: „Wir werden die Kosten für Schmutzwassergebühren konstant halten können“, teilte Lindemann mit. Das hätten Nachprüfungen ergeben. Die Gebühren belaufen sich auf 89 Cent pro Kubikmeter. Ähnliches gab es beim Strom zu vermelden. Durch einen Zusammenschluss mit weiteren Gemeinden, in dem der Strombedarf gebündelt wurde, konnte der Nettostrompreis in Quarnstedt sogar um 30 Prozent reduzieren werden.




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