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Norddeutsche Rundschau

18. Dezember 2017 | 06:19 Uhr

Zwischen Hoffen und Bangen

vom

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2013 | 03:59 Uhr

An dieser Stelle möchte ich ein erstes Fazit über das Abschneiden der Dithmarscher Vertreter in den jeweiligen Klassen der Saison 2012/13 ziehen - beginnend in SH-Liga und Verbandsliga. Nachdem der Heider SV kurz vor der Winterpause die Reißleine zog, und mit Möller für Voss einen neuen Trainer präsentierte, hat man sich relativ schnell wieder aus der Abstiegszone verabschiedet. Der Klassenverbleib bedeutet gleichzeitig, dass das Trainerteam auch in der kommenden Saison die Geschicke beim Heider SV leiten wird. Mit Sven Schmedemann und Marco Müller von Absteiger Schleswig 06 sowie Dennis Usadel vom PSV Neumünster hat man schon drei Zugänge für die neue Saison zu vermelden.

Dass Tura Meldorf nach guter Hinrunde noch Probleme bekommen würde, damit hab ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Doch ich bin überzeugt, das die Mannschaft in den letzten Spielen den Klassenerhalt schafft. Die Zusammenstellung des Kaders und die Tatsache, dass der Großteil der Mannschaft eingespielt ist, nährt die Hoffnung auf einen Nichtabstiegsplatz.

Das hofft natürlich auch der Verbandsligist BSC Brunsbüttel, der nach einer katastrophalen Rückrunde um die Klassenzugehörigkeit bangen muss, falls die Meldorfer absteigen sollten. Mit Harras wird wahrscheinlich ein Führungsspieler den Verein zum Saisonende verlassen, da es ihn beruflich nach Hamburg zieht. Mit Geest 05 und BW Wesselburen steigen zwei Mannschaften ab, deren Leistungen leider zu inkonstant waren, um eine gute Rolle in der Liga zu spielen. Wer absteigt, kann man natürlich nicht mit der Saison zufrieden sein. Jedoch ist es absolut positiv, dass beide Mannschaften trotz der vielen Rückschläge alles versucht haben, um die Klasse zu halten. Wie es geht, hat der TSV Nordhastedt bewiesen. Ausfälle wurden über fast die komplette Saison kompensiert. Der TSV wurde damit bester Dithmarscher Vertreter in der Verbandsliga. Es ist wie immer ein Teil von allem, jedoch geht es ohne Fitness, Einstellung und Kampf natürlich überhaupt nicht. Nur mit dem Unmöglichen als Ziel gelingt das Mögliche.

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