Zwei schöne Wochen in der Idylle

Schaukeln und Rumtoben:  Melina, Anna, Cenna und Max nutzen das Gelände an der kleinen Tonkuhle.
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Schaukeln und Rumtoben: Melina, Anna, Cenna und Max nutzen das Gelände an der kleinen Tonkuhle.

Stadtranderholung der Arbeiterwohlfahrt an der kleinen Tonkuhle für 40 Kinder endet morgen

shz.de von
30. Juli 2015, 05:00 Uhr

Im Matsch planschen, den Wald erkunden oder sehen, wie es bei der Feuerwehr so läuft – bereits zum 54. Mal veranstaltet die Arbeiterwohlfahrt Itzehoe (AWO) in diesem Jahr die Stadtranderholung. 40 Kinder im Alter von vier bis neun Jahren aus Itzehoe und Umgebung nehmen daran teil, morgen ist der letzte Tag.

In den ersten beiden Ferienwochen konnten Eltern ihre Kinder von montags bis freitags ab 8 Uhr acht Stunden lang an der kleinen Tonkuhle betreuen lassen. Zum sechsten Mal leitete Erzieherin Romina Klockmann die Stadtranderholung. Die gebürtige Itzehoerin ist vor drei Jahren ins Allgäu gezogen und nimmt jährlich zwei Wochen Urlaub, um sich ehrenamtlich um die Kinder zu kümmern. Die Aktion sei äußerst wichtig, gerade für Kinder, die nicht in den Urlaub fahren können, bedankte sich Bürgervorsteher Heinz Köhnke bei einem Besuch „in einer der schönsten Ecken Itzehoes“. Auf diese Weise habe jeder bei Schulanfang etwas von seinen Ferien zu erzählen.

Nach dem gemeinsamen Frühstück spielen die Kinder oder machen Ausflüge, zum Beispiel zur Feuerwache in der Hindenburgstraße. Außerdem gibt es jeden Tag Mittagessen und eine „süße Stunde“ am Nachmittag für alle Kinder. „Mit kleinen Mitteln wie Wasser und Sand kann man große Freude machen“, stellte Köhnke fest.

Für Romina Klockmann ist es wichtig, dass die Kinder „einfach spielen“ können, ohne groß auf Unterhaltung angewiesen zu sein. Sie wisse noch aus ihrer Kindheit, „wie sehr das gut tut“. Die Aktion werde auf jeden Fall wiederholt, erst recht nach der guten Resonanz: Die neunjährige Gina mochte den Ausflug zur Feuerwache am liebsten. Ruby (6), fand es toll, als sie und ihre Freunde „barfuß im Matsch gespielt“ haben. Und noch etwas hat ihr gefallen: Dass die Betreuer „auch nett waren, wenn sie schlechte Laune hatten“.

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