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Zinsgünstiges Darlehnen : Zwei Finanzspritzen aus Kiel

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Staatssekretär überreichte gestern Zuwendungsbescheide für zinsgünstige Darlehnen für Hohenlockstedt und Kellinghusen.

von
erstellt am 29.Apr.2014 | 12:00 Uhr

Zum dritten Mal in den vergangenen Jahren war Innenstaatssekretär Bernd Küpperbusch in Kellinghusen – und jedesmal hatte er Finanzspritzen aus dem Kommunalen Investitionsfonds dabei. Diesmal beglückte er Kellinghusen und Hohenlockstedt. Die Störstadt erhielt den Löwenanteil. Der stellvertretende Bürgermeister Reinhard Rübner (SPD) erhielt 910 000 Euro, an Hohenlockstedts Bürgermeister Jürgen Kirsten gingen 140 000 Euro. Küpperbusch überreichte die entsprechenden Zuwendungsbescheide gestern Nachmittag an Amtsvorsteher Clemens Preine, der sie an die Kommunen weiterreichte.

Das Geld müssen die Kommunen allerdings zurückzahlen, es ist lediglich ein zinsgünstiges Darlehen. „Der Kommunale Investitionsfonds ist eine wertvolle und unverzichtbare Unterstützung für die Kommunen, um wichtige Infrastrukturprojekte auch in finanziell schwierigen Zeiten zu auf den Weg zu bringen“, sagte Küpperbusch. Die Darlehen aus dem Fonds laufen nach Angaben des Ministers 20 Jahre und werden derzeit mit jährlich 1,85 Prozent verzinst. Gerade die lange Laufzeit sei für die Gemeinden wichtig, sie gebe ihnen große Planungssicherheit. „Die lange Laufzeit gibt es sonst nirgendwo.“

In Kellinghusen sollen Fußwege und Wirtschaftswege saniert sowie Straßendecken erneuert werden. Die Luisenberger Straße wird komplett erneuert und die Otto-Ralfs-Straße wird saniert und ausgebaut. In Hohenlockstedt fließen die Mittel aus dem Kommunalen Investitionsfonds in die Erweiterung und den Umbau des Feuerwehrgerätehauses Springhoe-Hohenfiert, die Sanierung und Ertüchtigung von Wirtschaftswegen und in die Wasserversorgung.

Besonders mit den Wirtschaftswegen sind Hohenlockstedt und Kellinghusen in guter Gesellschaft, auch zahlreiche andere Kommunen investierten in diesem Bereich: Grund Die Wege seien nicht auf die heutige große Generation von landwirtschaftlichen Geräten ausgelegt, so der Staatssekretär.

Zufrieden mit dem Besuch des Innenstaatssekretärs zeigte sich auch der stellvertretende Leitende Verwaltungsbeamte Jörg Tietgen: „Alle Wünsche sind in den Zuwendungsbescheiden exakt erfüllt worden.“

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