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Norddeutsche Rundschau

18. Oktober 2017 | 10:32 Uhr

Zuwachs an der Wilhelm-Käber-Schule

vom

shz.de von
erstellt am 03.Aug.2013 | 05:59 Uhr

Hohenlockstedt | "Die Anmeldezahlen liegen deutlich über unseren Erwartungen." Schulleiter Heiko Gauert und seine Stellvertreterin Andrea Mittelmann freuen sich über 88 neue Fünftklässler, die ab Mittwoch die Wilhelm-Käber-Gemeinschaftsschule besuchen werden.

Statt 406 werden im kommenden Schuljahr 426 Mädchen und Jungen unterrichtet. "Seit zwei Jahren wachsen wir wieder", betont Gauert. Als Gründe für die steigenden Schülerzahlen nennt Gauert zum einen das veränderte Anmeldeverhalten der Eltern. Nicht alle Erziehungsberechtigten wollten für ihre Kinder das Abitur nach acht Jahren wie an Gymnasien üblich , sondern meldeten die Kinder stattdessen an Gemeinschaftsschulen an. Wer wolle, könne dann nach dem zehnten Jahrgang aufs Gymnasium oder ins Regionale Berufsbildungszentrum wechseln und das Abitur somit in neun Jahren ablegen. Aber auch das gute Angebot der WKS sei für den Aufschwung verantwortlich, glaubt Andrea Mittelmann. Dazu zählt sie unter anderem den Sportunterricht, der auch ungewöhnliche Schulsportarten wie Fechten, Reiten und jetzt neu Faustball bietet, die sozialpädagogische Arbeit an der Schule, die Ganztagsangebote sowie die gute räumliche und technische Ausstattung. Dies alles führe zu einem großen Einzugsgebiet, so Gauert. Schüler kämen nicht nur aus Hohenlockstedt und Umgebung, sondern auch aus Hohenaspe, Brokstedt und Agethorst.

33 Lehrer sowie drei weitere Lehrer vom Förderzentrum unterrichten ab Montag an der Schule. "Das ist eine zufriedenstellende Anzahl", betont Gauert, etliche Hauptfächer können sogar doppelt besetzt werden. Insgesamt nehmen fünf neue Kollegen ihre Arbeit auf, darunter eine studierte Musiklehrerin, über die sich Gauert besonders freut. Und um den Ausfall eines Lehrers zu kompensieren, kommt auch ein Pensionär vorübergehend wieder an die Schule zurück.

Renoviert und umgebaut wurde in den Ferien auch. Aus einem Biologieraum wird ein naturwissenschaftlicher Raum, hier dauern die Arbeiten jedoch noch bis zu den Herbstferien. Geschaffen wurde zudem ein kombinierter Raum aus Klassenzimmer und Lernwerkstatt. Ferner standen zahlreiche kleinere Arbeiten wie Streichen an. "Wir sind dem Schulverband unheimlich dankbar, dass er uns so großzügig unterstützt", erklärt Gauert.

Ausgebaut werden soll die Kooperation mit dem Itzehoer Sophie-Scholl-Gymnasium, dies fordert auch die Änderung des Schulgesetzes, die 2014 in Kraft tritt. Obwohl in einem Amt beheimatet und ab sofort auch mit einer Oberstufe ausgestattet, tendiert die WKS mit der Kooperation nicht zur Gemeinschaftsschule Kellinghusen, sondern hält Itzehoe die Treue. Gründe laut Heiko Gauert: Die Schüler und Eltern seien eher nach Itzehoe orientiert und die Zusammenarbeit laufe schon zwei Jahre sehr gut.

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