Unfall : Zusammenstoß auf Kreuzung: sechs Verletzte

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Bei der Kollision eines BMW mit einem VW wurden Sonntagnachmittag in der Engelbrechtschen Wildnis sechs Personen verletzt – unter ihnen zwei Kinder.

shz.de von
12. Juli 2015, 17:55 Uhr

Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung Obendeich im Verlauf der Bundesstraße 431 sind gestern Nachmittag sechs Personen, darunter zwei Kinder, zum Teil schwer verletzt worden.

Nach ersten Zeugenhinweisen wurde der folgenschwere Unfall von einer Autofahrerin verursacht, die mit einem neuwertigen BMW aus Richtung Kollmar-Bielenberg kommend auf die B 431 einbiegen wollte. In dem Fahrzeug mit Hamburger Kennzeichen saßen außerdem der Ehemann und zwei Kinder.

Beim Abbiegen übersah die Frau einen von links aus Richtung Glückstadt herannahenden vorfahrtsberechtigten VW, in dem zwei Personen saßen. Dessen Fahrerin versuchte noch ein Ausweichmanöver, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Zahllose Trümmerteile lagen danach verstreut auf der Straße, zum Glück war aber niemand in den Autos eingeklemmt. Zufällig vorbeikommende Sanitäter leisteten Erste Hilfe. Unterstützt wurden sie von einer beim Rettungsdienst arbeitenden Glückstädterin sowie First Respondern der Feuerwehr Glückstadt, auch sie kamen zufällig vorbei.

Inzwischen heulte auch in der Engelbrechtschen Wildnis die Sirene und rief die dortigen Feuerwehrleute zum Einsatz. Sie sperrten die Straße und schleusten den Verkehr an der Unfallstelle vorbei, wo immer mehr Rettungswagen der Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein (RkiSH) eintrafen. Nach Angaben des RkiSH-Pressesprechers Christian Mandel waren am Ende fünf Rettungswagen aus Glückstadt, Nordoe, Büchsenkate und Elmshorn sowie eine Notärztin, der Leitende Notarzt und ein organisatorischer Leiter aus der Nähe von Heide im Einsatz. Dieser kümmerte sich um die Einlieferung aller Verletzten in die Krankenhäuser Elmshorn und Itzehoe. Die genaue Unfallursache muss jetzt die Polizei ermitteln, weil die Verletzten bei Eintreffen der Präsenzstreife bereits auf dem Weg in die Krankenhäuser waren und nicht mehr befragt werden konnten.

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