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Norddeutsche Rundschau

23. Oktober 2017 | 10:38 Uhr

Zurück in der Feldschmiede

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Fielmann-Niederlassung in der neu errichteten rechten Seite der Hebbelburg eröffnet

von
erstellt am 14.Nov.2014 | 05:00 Uhr

„Absolut toll, ein Schmuckstück.“ Aus der Mail eines Kunden zitiert Dr. Matthias Branahl gern: „Es ist toll, wenn uns die Menschen so begrüßen, und das, was wir ihnen hingestellt haben, sie so begeistert“, so der Fielmann-Unternehmenssprecher. Die Niederlassung ist nun wieder an ihrem angestammten Platz in der Feldschmiede in der neu errichteten rechten Hälfte der Hebbelburg.

Ein freudiger Anlass mit einer traurigen Vorgeschichte. Pfingsten 2009 hatte das Gebäude gebrannt, ein 19-Jähriger war dabei gestorben. Der Wiederaufbau verzögerte sich, weil viele Versicherungsfragen zu klären waren, voran ging es erst, als Fielmann Alleineigentümer war. In dieser Zeit war die Filiale im Holstein-Center untergebracht. „Es sind sehnsüchtige fünfeinhalb Jahre gewesen“, sagt Niederlassungsleiter Evgenij Rogalski. „Wir sind sehr glücklich, wieder in unsere Heimat zurückzukehren.“ Gefeiert wird mit Musik vor der Tür und unter enormem Kundenandrang.

Damit werde die Fielmann-Erfolgsgeschichte an diesem Ort fortgeschrieben, so Branahl. Das „beeindruckende Bauwerk“ sei ein „Bekenntnis von Herrn Fielmann zu Itzehoe“. 650 000 Euro seien allein in die neue Filiale investiert worden, der Bau insgesamt ist noch nicht fertig. Die Vermietung der Obergeschosse sei angelaufen, das gesamte Gebäude soll Anfang 2015 präsentiert werden. Wenn es darum gehe, eine Innenstadt zu gestalten und zu beleben, beteilige sich das Unternehmen gern – in der Hoffnung, andere Immobilien-Eigentümer zu Modernisierungen zu motivieren.

Auch während der Übergangszeit habe es sehr gute Zahlen bei der Kundenbindung gegeben, betont Branahl. In dem Einzugsgebiet mit 150 000 Menschen würden laut Statistik jährlich 17 500 Brillen abgegeben. Davon entfielen auf Fielmann 11 000 oder 60 Prozent. Damit liege die Itzehoer Niederlassung deutlich über dem Bundesschnitt. Seit dem Start in der Feldschmiede vor 31 Jahren seien 230 000 Brillen abgegeben worden. Diese seien längst mehr als ein Hilfsmittel: „Die Brille ist heute ein modisches Accessoire“, so Branahl. Alle Marken würden geführt, aber auch die eigene Kollektion, die nach wie vor vom Entwurf bis zum Preis vom Firmengründer bestimmt werde.

Die Niederlassung verteilt sich auf 250 Quadratmeter auf zwei Etagen, inklusive Werkstatt. Die Angestellten seien als Erstes Handwerker, sagt Branahl. Evgenij Rogalski ist Augenoptikermeister und verfügt mit seinem 22-köpfigen Team über Geräte auf aktuellstem Stand. Branahl: „Die Niederlassung Itzehoe ist heute die modernste Niederlassung, die Fielmann betreibt.“ Und das sind insgesamt 684 in Europa.

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