Musikzug on Tour : Zur Steuben-Parade in die USA

Sonnabend starten die Musiker aus Oldendorf ihre große Orchesterreise.
Sonnabend starten die Musiker aus Oldendorf ihre große Orchesterreise.

Oldendorfer Musikzug plant elftägige Reise – Höhepunkt ist die Teilnahme am traditionsreichen Umzug in New York.

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02. September 2018, 14:09 Uhr

Zwei Jahre lang dauerten die Vorbereitungen, seitdem bilden die Musiker auch finanzielle Rücklagen für ihre große Reise. Ab Sonnabend steht für den Oldendorfer Musikzug eine elftägige Tour durch Teile der USA und Kanadas an, Höhepunkt ist dabei die Teilnahme an der traditionellen Steubenparade in New York.

„Das wird keine Erholungsreise“, sagt Ulf Pingel. Es werde anstrengend, sei aber ein tolles Erlebnis, so der Vorsitzende, der bereits vor 15 Jahren mit Vereinsmitgliedern an der Steubenparade teilnahm. Die Stippvisite in New York steht am Ende der Rundreise. Die Oldendorfer starten Sonnabend von Hamburg aus nach New York, von dort geht es sofort weiter nach Philadelphia. Weitere Stationen sind Washington, die Niagara-Fälle und Toronto. „In Washington werden wir ein Konzert geben, dies organisieren wir dann aber vor Ort“, sagt Ulf Pingel. „Wenn wir irgendwo sind, dann wollen wir auch spielen.“ Zurück in New York ist vor der Teilnahme an der vierstündigen Steubenparade am 15. September noch ein Stadtrundgang vorgesehen.

Mit 48 Teilnehmern, darunter 25 Aktive, macht sich der Musikzug auf in die USA. „Jeder bezahlt seine Fahrt selbst. Lediglich die Frachtkosten für die Instrumente übernimmt die Vereinskasse“, betont Vorstandsmitglied Anja Gogolin. Da auch zahlreiche Jugendliche mitfahren und die Reise außerhalb der Ferien stattfindet, mussten diese von der Schule befreit werden. „Das war kein Problem“, sagt Anja Gogolin. Die gesamte Organisation auf amerikanischen Boden hat eine Reiseagentur für die Oldendorfer erledigt.

In andere Kontinente reisen die Oldendorfer zwar nicht so oft, doch in Deutschland und Europa waren sie schon des öfteren unterwegs. Orchesterfahrten führten die Musiker nach Norwegen, Polen, Ungarn, Italien und Frankreich. „Wir unternehmen fast jedes Jahr eine Fahrt“, so Pingel. Um ausreichend Musiker zu haben, werde die Jugendarbeit groß geschrieben. Das Durchschnittsalter der 37 ausgebildeten Musiker liege bei 22 Jahren. „Wir bilden unseren Nachwuchs selbst aus“, unter anderem bei der musikalischen Früherziehung. Hinzu kämen Lehrgänge und Fortbildungen.

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