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Norddeutsche Rundschau

18. November 2017 | 18:56 Uhr

Zur diamantenen Hochzeit ein Urenkel

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 17.Mai.2016 | 16:55 Uhr

Große Freude bei der Familie Bolling in Brokdorf: Zwei Tage vor der heutigen diamantenen Hochzeit von Rudolf und Irmgard Bolling, geb. Kleensang, ist ihr dritter Urenkel Jesper zur Welt gekommen. „Das war unser schönstes Geschenk“, sind sich der 81 Jahre alte Jubilar und seine ein Jahr ältere Ehefrau einig. Ihren 60. Hochzeitstag begehen sie heute gemeinsam mit ihrer Familie, Nachbarn und Freunden.

„Wir haben uns auf dem Neujahrsball am 1. Januar 1955 auf dem Saal von Stückers Gasthof (heute Sell) kennen gelernt“, erinnert sich das diamantene Paar. Rudolf Bolling ist in St. Margarethen aufgewachsen, erlernte den Beruf des Schlachters, arbeitete einige Jahre als Geselle. Die letzten 30 Jahre seines Berufslebens verbrachte er als Mitarbeiter der Straßenmeisterei Wilster.

Irmgard Bolling, eine waschechte Brokdorferin, war nach der Schulzeit in verschiedenen Haushalten in Stellung. In den ersten drei Ehejahren wohnten sie in St. Margarethen, um dann nach Brokdorf umzuziehen. 1979 erbauten sie in der Erich-Steiding-Straße ihr neues Wohnhaus, das jetzt von ihrem Enkel Dennis bewohnt wird. Seit neun Jahren leben sie glücklich als Mieter in einer gemeindeeigenen Wohnung am Fuß des Elbdeichs in der Dorfstraße. Die beiden Söhne Heiko und Carsten sind in Brokdorf geblieben, Tochter Meike wohnt in Duisburg. Sechs Enkel und drei Urenkel freuen sich, dass ihre Groß- und Urgroßeltern zeitlebens von ernsten Krankheiten verschont geblieben sind. „Wir sind kerngesund“, bestätigte das diamantene Hochzeitspaar.

Beide Bollings waren über 60 Jahre im Chorgesang aktiv, im Kirchenchor und nach dessen Fusion im Brokdorfer Gesangverein. Rudolf Bolling war Mitbegründer der Brokdorfer Theatergruppe, wirkte ebenso wie seine Frau 30 Jahre in dem Laienspiel-Ensemble mit und war über viele Jahre deren Spielleiter. Außerdem engagierten sich beide Jubilare 20 Jahre lang in der Kirchengemeinde: sie als Küsterin und er in der Pflege der Außenanlagen von Kirche, Pastorat und Friedhof.

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