Zur Auftragsbeschleunigung: Mehr Kompetenz für Ausschüsse

Ein Teil der Ecklaker Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung (von links): Heino Evers, Thorsten Franck, Henning Wilkens, Dirk-Gustav Bade, Klaus Brandt und Jörn Schmedtje.
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Ein Teil der Ecklaker Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung (von links): Heino Evers, Thorsten Franck, Henning Wilkens, Dirk-Gustav Bade, Klaus Brandt und Jörn Schmedtje.

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25. Juni 2015, 10:49 Uhr

Zurückgestellt wurde in der jüngsten Sitzung der Ecklaker Gemeindevertretung eine Auftragsvergabe für die Überarbeitung der Elektroinstallation im Dorfkrug und im Feuerwehrgerätehaus. Hier vermissten die Ratsmitglieder eine detaillierte Auflistung der anstehenden Arbeiten mit einem Kostenvolumen von fast 4300 Euro. Mit der Fugensanierung am Außenmauerwerk dieser Gebäude wurde die Baufirma Laackmann in Landscheide für rund 1100 Euro beauftragt.

Von der Ingenieurgesellschaft Lindemann & Ulrich in Wilster sind die Instandsetzungsmaßnahmen an der Brücke Kellerweg ausgeschrieben worden. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, mit den Stahlbauarbeiten für die Brückengeländer die Firma Norbert Schmidt in Itzehoe zum Preis von knapp 7700 Euro zu beauftragen. Der Auftrag für die Sanierung der Betonoberfläche über knapp 6000 Euro ging an die Firma Laue-Bau in Wilster.

In diesem Zusammenhang regte der Gemeindevertreter Karl Schröder an, die Entscheidung über notwendige Aufträge den entsprechenden Ausschüssen zu überlassen. Damit könnten die Gemeindevertreter entlastet und die Aufträge schneller vergeben werde.

Thorsten Franck bestätigte seitens der Verwaltung, dass in anderen Gemeinden durchaus so verfahren und dabei finanzielle Höchstgrenzen für Auftragsvergaben in der Hauptsatzung festgeschrieben werden. Mit diesem Thema werden sich die Ecklaker Kommunalpolitiker nun näher zu befassen haben.

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