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Schulkooperation : Zum Abi an die Gemeinschaftsschule

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Horster Jacob-Struve-Gemeinschaftsschule und Elmshorner Bismarckschule machen gemeinsame Sache: Künftig können die Horster Schüler in Elmshorn ihr Abitur ablegen.

Die Horster Jacob-Struve-Gemeinschaftsschule und die Elmshorner Bismarckschule werden zukünftig enger zusammenarbeiten. In einem Kooperationsvertrag, der in Horst von den Schulleitern Norbert Spieß und Peter Rosteck unterzeichnet wurde, verpflichten sich beide Schulen in erster Linie, Schülern der Jacob-Struve-Schule die Möglichkeit zu geben, die allgemeine Hochschulreife zu erreichen.

Danach garantiert die Bismarckschule denjenigen Schülern der Horster Schule die Aufnahme in die Oberstufe, bei denen der Notendurchschnitt beim Realschulabschluss in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch mindestens 2,4 beträgt, in den übrigen Fächern mindestens 3,0 und kein Fach mit „ungenügend“ benotet wurde. Darüber hinaus können Schüler in die Oberstufe der Bismarckschule aufgenommen werden, wenn der Notendurchschnitt über alle Fächer mindestens 3,0 ist.

„Wir bieten damit unseren Schülerinnen und Schülern eine sichere Alternative bei der Suche nach weiterführenden Schulen an“, erklärte Norbert Spieß. Und weiter: „Derzeit können beispielsweise an der Erich-Kästner-Schule in Elmshorn keine zusätzlichen Schüler, die nach dem Erreichen des Realschulabschlusses auch das Abi machen wollen und auch ein Anrecht darauf haben, mehr angenommen werden.“

„Auch für uns ist das ein Gewinn“, meinte Peter Rosteck. Denn: „Wir werden mehr Schüler in der Oberstufe bekommen und können dadurch auch mehr Lehrprofile anbieten.“

Die Zusammenarbeit wird sich auch auf die Pädagogen auswirken. Die Fachkonferenzen beider Schulen in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch werden sich gegenseitig informieren und stehen Vertretern der jeweils anderen Schule offen. Beide Schulen bieten zusätzlich den Lehrern Hospitationsmöglichkeiten. Zudem wird auch eine Zusammenarbeit der Schulelternbeiräte und der Schülervertretungen unterstützt.

„Wir werden im Rahmen der Kooperation für unsere Schülerinnen und Schüler Aufbaukurse auf den Übergang in die Oberstufe vorbereiten. Die Ziele dieser Kurse werden die Fachlehrkräfte beider Schulen abstimmen“, erklärte Norbert Spieß. Gleichzeitig garantiert die Jacob-Struve-Schule auch die Aufnahme von Schülern der Bismarckschule, die zum Schuljahresende vom Gymnasium zur Horster Gemeinschaftsschule wechseln möchten.

Die Vorbereitungen zu dem Kooperationsvertrag haben nur wenige Wochen gedauert. Eine Anfrage seitens der Horster Jacob-Struve-Schule vor gut sieben Wochen wurde von der Schulleitung des Bismarck-Gymnasium zügig bearbeitet, über die Passagen des Vertrags war man sich schnell einig.

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