Zum 1. April 2016: Jugend zieht ins Hausmeisterhaus

Verbandsvorsteher Walter Schulz (Mitte) Heiko Wiese (rechts) und Matthias Carstens von der Amtsverwaltung.
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Verbandsvorsteher Walter Schulz (Mitte) Heiko Wiese (rechts) und Matthias Carstens von der Amtsverwaltung.

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15. Juli 2015, 09:10 Uhr

Das ehemalige Hausmeisterwohnhaus im Schulzentrum wird der Schulverband Wilstermarsch zum Preis von 70  000 Euro an die Stadt Wilster verkaufen. Das hat der Vorstand des Schulverbandes einstimmig beschlossen. Die Stadt will den Grunderwerb im Rahmen einer Städtebauförderungsmaßnahme finanzieren.

Der Verkehrswert des Gebäudes, das für die Schule nicht mehr benötigt wird, wurde vom Gutachterausschuss des Kreises Steinburg ermittelt. Die Kosten des Kaufvertrages sowie die Vermessungskosten und die Grunderwerbssteuer gehen zu Lasten der Stadt Wilster. Sie will zum 1. April nächsten Jahres das Jugendzentrum vom Bischofer Deich in das ehemalige Hausmeisterhaus verlegen.

Der Vorstand befasste sich auch mit dem baulichen Zustand des Unterstandes für die Papiercontainer der Gemeinschaftsschule, Sie stehen zurzeit äußerst ungünstig und sind frei zugängig. Die Vorstandsmitglieder wurden von Walter Schulz gebeten, sich die Örtlichkeiten einmal anzusehen. Möglicherweise könnte man den Containerplatz auch mit einem Unterstand für das Hausmeisterwohnhaus verbinden.

Der TÜV Nord hat bei einer technischen Überprüfung der Mehrzweckhalle in Wewelsfleth mehrere „wesentliche Mängel“ festgestellt. Dazu gehört unter anderem die Brandmeldeanlage, für die es nach 33 Jahren keine Ersatzteile mehr gibt. Jetzt soll die Firma Meiners Elektrotechnik in Glückstadt mit der Installation einer neuen Anlage beauftragt werden. Die Kosten von 22  000 Euro tragen zu 55 Prozent die Gemeinde Wewelsfleth und zu 45 Prozent der Schulverband Wilstermarsch. Die Gemeinde ist federführend für diese Maßnahme tätig.

Wie Matthias Carstens aus dem Bauamt der Verwaltung ankündigte, werden auch Maßnahmen an der vom TÜV beanstandeten Lüftungsanlage notwendig. „Der Kreis Steinburg greift knallhart durch“, sagte Matthias Carstens. Wenn die Maßnahmen nicht umgesetzt werden, drohe er mit Bußgeldern bis zu einer halben Million Euro.

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