Zukunft mitgestalten

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17. September 2015, 08:52 Uhr

Auf den ersten Blick kommt das Forschungsprojekt recht wissenschaftlich daher: Regiobranding, Fokusgruppen, Evaluierung und – als Krönung – Kulturlandschaftswandelkarte. An dieser Stelle könnte der eher praktisch veranlagte und an handfesten Ergebnissen orientierte Marschbewohner zum Abschalten neigen. Das aber wäre voreilig und vielleicht sogar leichtfertig.

Erstmals nämlich wird eine von Menschenhand geschaffene Kulturlandschaft ganzheitlich unter die Lupe genommen. Bislang gab es nur Untersuchungen und Programme , die sich auf bestimmte Interessen bezogen. Die Palette reicht hier vom Einzelhandel über Verkehrsinfrastruktur und Windräder bis hin zum Tourismus. Ob die Ergebnisse am Ende zueinander passten, war zweitrangig. Beim Regiobranding ist das anders. Hier wird erstmals auch berücksichtigt, wie eigentlich die Menschen über die Region denken, in der sie leben. Das hat etwas mit Heimat, Lebensqualität und Zukunft zu tun. Da sollte man sich einbringen.

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