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Beidenfleth investiert : Zukunft für den MarktTreff

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Auch nach 2018 soll der Markttreff in Beidenfleth in Betrieb bleiben. Für den Gesundheitstreff soll es einen Neubau geben.

Markt- und Gesundheitstreff in Beidenfleth sollen attraktiver und fit für die Zukunft gemacht werden. Das haben die Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Die Kosten sollen von dem Architekten Ralf Momsen aus Heiligenstedten ermittelt werden. „Wir rechnen mit einem EU-Zuschuss für diese Maßnahmen. Der Antrag soll an die AktivRegion Steinburg gestellt werden“, kündigte der erste stellvertretende Bürgermeister Friedhelm Peetz an. Er leitete die Sitzung des Ortsparlaments im Gasthof Frauen in Vertretung des Bürgermeisters Peter Krey.

„Wir müssen dafür sorgen, dass der Markttreff auch nach 2018 in Betrieb bleibt“, begründete Friedhelm Peetz das kurzfristig aktuell gewordene Thema. Solange ist der Wilsteraner Edeka-Kaufmann Ralf Maron Pächter des Markttreffs. Ein Bauantrag soll nach Abschluss eines Architektenvertrages über Ralf Momsen gestellt werden, der auch den Umbau der gleichen Einrichtung in St. Margarethen betreut.

Mit ihrer Entscheidung gaben die Kommunalpolitiker einstimmig grünes Licht für Umbau und Renovierung des Marktreffs. Die Kosten konnte der stellvertretende Bürgermeister noch nicht beziffern, doch könnte es sich durchaus um einen hohen fünf- oder auch geringen sechsstelligen Betrag handeln.

Im gleichen Zuge soll auch der Gesundheitstreff erneuert werden. Diese Einrichtung wird in einer an den Markttreff angebauten Veranda betrieben, die Friedhelm Peetz als „völlig marode“ bezeichnete. Hier seien ein Abriss und ein neuer Anbau die einzige Alternative. „Und wenn es keine Fördergelder gibt?“ wollte CDU-Ratsfrau Kirsten Körting wissen. „Dann müssen wir trotzdem neu bauen“, unterstrich Peetz die besondere Dringlichkeit. „Eine Sanierung wäre ein Fass ohne Boden.“

Sven Baumann vom Amt Wilstermarsch wies darauf hin, dass es bereits einen Ortstermin mit dem Architekten gegeben habe. Auch er habe einen Neubau des Gesundheitstreffs empfohlen, so dass sich schließlich auch der örtliche Finanzausschuss einstimmig für einen neuen Anbau ausgesprochen habe. Der Vorsitzende des Bauausschusses, Wolfgang Stenzel (SPD), schätzte die Kosten für den Anbau auf rund 15 000 Euro.

Die nun unerwartet auf die Gemeinde zukommenden Kosten für Markt- und Gesundheitstreff hatten zu Überlegungen geführt, wo andererseits Kosten eingespart werden könnten. Der stellvertretende Bürgermeister stellte dafür die geplante energetische Sanierung des Rentnerwohnheims auf den Prüfstand. Hier stünden 26  000 Euro im Haushalt bereit, die man auf Markt- und Gesundheitstreff übertragen könnte. Dagegen wehrte sich Wolfgang Stenzel (Foto) mit dem Hinweis, dass die Sanierung der beiden Schornsteine und die Erneuerung der Fenster an der Westseite unaufschiebbar seien. Finanz- und Bauausschuss sowie die Gemeindevertretung hätten sich in der Vergangenheit nicht ohne Grund einstimmig für diese Investitionsmaßnahme ausgesprochen. Nach lebhafter Diskussion beschlossen die Gemeindevertreter einstimmig, die Fenstererneuerung und die Sanierung der Schornsteine wie geplant durchzuführen. Lediglich auf eine Dachdämmung für gut 8000 Mark soll verzichtet werden, zumal mittelfristig ohnehin eine Kompletterneuerung des Daches anstehen wird.

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