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Zukunft als Genossenschaft: Infos über Prokon 2.0

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 09.Mär.2015 | 05:00 Uhr

Die Zeichen bei der Prokon Regenerative Energie GmbH stehen auf Neuanfang. Davon ist der Verein Freunde von Prokon überzeugt, in dem sich inzwischen rund 10  000 Inhaber von Genussrechten zusammengeschlossen haben. Wie die Zukunft des insolventen Windkraft-Unternehmens aus ihrer Sicht aussehen sollte, erläutern Vertreter des Vereins bei einem Regionaltreffen morgen um 17 Uhr im Tivoli.

Das Stichwort lautet Prokon 2.0: Mit dem Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin streben die Freunde von Prokon die Umwandlung des Unternehmens in eine Genossenschaft an, die dann die größte im Bereich der erneuerbaren Energien sei. 75  000 Genussrechtsinhaber müssen darüber entscheiden, ob sie ihr Kapital dafür in der Firma belassen. Nur mit einem möglichst hohen Eigenkapital sei der Weg in die Genossenschaft Erfolg versprechend, so der Verein. Vorsitzender Wolfgang Siegel: „Je stärker wir sind, umso besser können wir Prokon auf dem Weg in die Zukunft unterstützen.“ Dann gehe nicht das gesamte Investment verloren, betont Pressesprecher Rainer Doemen. Laut Insolvenzverwalter bleibe in der Genossenschaft etwa die Hälfte erhalten.

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