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„O’Zapft is !“ : Zünftige Musik zum Mitschunkeln

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Blasorchester Wewelsfleth sorgt für echte Oktoberfest-Stimmung. Musiker und Besucher in zünftige Trachten gekleitet haben großen Spaß an dem schwungvollen Konzert in der Mehrzweckhalle.

Sein Willkommensgruß „Grüß Gott!“ kam von Herzen. In zünftiger Krachledernen gekleidet, hieß Jens Siebmann die Gäste auf dem Oktoberfest des Blasorchesters Wewelsfleth in der Mehrzweckhalle willkommen. Als Organisationsleiter des Orchesters freute er sich, mit Thomas Keller aus Kiel zum ersten Mal den neuen Orchesterchef in der Heimatgemeinde des Blasorchesters vorstellen zu können. „Ich bin der Neue und komme jetzt öfter“, kündigte Keller humorvoll an.

Für Thomas Keller war das Konzert zum Auftakt des Oktoberfestes eine Premiere in der Störgemeinde. Obwohl er schon seit über drei Monaten das Blasorchester dirigiert, war dies das erste Konzert vor heimischer Kulisse. Dem Anlass entsprechend, hatten sich mehrere Orchestermitglieder urbayrisch gekleidet: im feschen Dirndl oder im karierten Oberhemd und Lederhose.

„Wir haben heute die Konzertstücke im Schrank gelassen“, sagte Thomas Keller. Stattdessen legten die Musiker den Schwerpunkt auf Polka, Walzer und Märsche. „Wir wollen Stimmung in die Bude bringen“, fügte Keller hinzu und das Orcheter setzte dies mit Melodien wie Amselpolka, Böhmischem Tanz, bekannten Märschen und dem „Tiger Rag“ in die Tat um. „Es geht zünftig los und steigert sich in den Schunkelmodus“, beschrieb Thomas Keller das Konzertprogramm. Die Gäste, ebenfalls vielfach im Bayern-Outfit, feierten an den Tischen zünftig mit, unter ihnen auch Bürgermeister Delf Bolten und Ehrenbürgermeister Ingo Karstens. Zur Disco-Musik von Peter Lünstedt wurde das Fest bis in die tiefe Nacht mit Tanz und Super-Stimmung genossen.

Wie es zum Oktoberfest gehört, wurde in der Mehrzweckhalle das Original-Wiesenbier frisch gezapft. Mit Leberkäs‘, Weißwurst, Brezel und Burgunderbrötchen gab es weitere bayrische Spezialitäten.

Aufgelockert wurde das Geschehen in der Festhalle durch fröhliche Wettspiele wie das Melken einer Holzkuh, das Nagelbrett und das Maßkrugstemmen. Den Wettbewerb um das „Wewelsflether Wiesenpaar 2013“ gewannen Martina Keller und Olaf Tiedemann. Sie hatten am längsten den Maßkrug gestemmt: sie 2,45 und er 6,15 Minuten lang. Beide lagen auch am Nagelbrett weit vorn. Das Melken der Holzkuh musste schon kurz nach dem Start aufgegeben werden: das Euter war geplatzt.

„Wir haben bis morgens um 4 Uhr gefeiert. Es war ein tolles Fest“, zog Martina Kaminski aus dem Organisationsteam eine zufriedene Bilanz.

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