Brandschutz : Zündende Gespräche mit der Feuerwehr

Es sah aus wie eine Grillparty nach Feierabend, hatte aber einen praktischen, ernsthaften und offiziellen Hintergrund. In der Kreisfeuerwehrzentrale wurde es voll, als der Kreisfeuerwehrverband erstmals zu seiner Veranstaltung „Zündkontakt“ lud.

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20. August 2013, 20:17 Uhr

Es sah aus wie eine Grillparty nach Feierabend, hatte aber einen praktischen, ernsthaften und offiziellen Hintergrund. In der Kreisfeuerwehrzentrale wurde es voll, als der Kreisfeuerwehrverband erstmals zu seiner Veranstaltung „Zündkontakt“ lud.

Übernommen von einer Praxis der Bundeswehr, kamen die Teilnehmer zum lockeren Gespräch zusammen, aus dem aber auch intensivere Kontakte entstehen sollen. Insgesamt kamen 140 Teilnehmer, darunter 70 Kommunalpolitiker und 40 aus der Wehrführung sowie Helfer aus Katastrophenschutzeinheiten, um sich über bestehende Strukturen und zukünftige Regelungen und über Brandschutz in ihren Gemeinden auszutauschen. Kreiswehrführer Frank Raether gab bekannt, dass fast 50 Prozent der ehrenamtlichen Bürgermeister auch Mitglied in der Feuerwehr sind und sich 2,6 Prozent der Bevölkerung ehrenamtlich bei der Feuerwehr engagieren. Das sind rund 3500 Mitglieder im Kreis, von denen 6,4 Prozent weiblich sind. „In der kommunalen Familie stehen wir also alle ganz dicht zusammen.“

Kreispräsident Peter Labendowicz war ebenso angetan von der Idee wie der neue Landrat Torsten Wendt: „Es ist wichtig, dass die Feuerwehr und die Politik auf kommunaler Ebene miteinander in Kontakt treten“, sagte Wendt. „Das ist nur gut für die Zusammenarbeit.“

Frank Raether war hinterher zufrieden. „Ich wäre dafür, die Party im nächsten Jahr wieder statt finden zu lassen.“

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