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Norddeutsche Rundschau

23. Oktober 2017 | 19:40 Uhr

Modellbau : Züge: Alles ein bisschen kleiner

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

N-Bahnfreunde Itzehoe zeigen in Glückstadt ihre Modelleisenbahnen in der Elbschule . Weitere Mitstreiter gesucht,

Mittlerweile gehören sie fast zu den fest planbaren Aktivitäten in der Elbestadt: Die so genannten Fahrtage der Modelleisenbahner. Im dritten Jahr nacheinander präsentierten sich die N-Bahnfreunde Itzehoe auch in diesem Herbst mit ihrer Modulanlage in der Aula der Elbschule. Vorweg genommen: „Wir sind dankbar dafür, hier in der Elbschule so hervorragend aufgenommen worden zu sein“, sagte Jörn Laubisch, einer der Sprecher der Itzehoer Modellbahner. Weitgehend unbürokratisch und äußerst hilfsbereit stehen Hausmeister und Schulverwaltung den Fahrtagen zur Seite.

Auch in diesem Jahr hatten sich die Itzehoer Modellbahner Freunde eingeladen: Richtig alte Hasen auf dem Gebiet des Modellbaus sind die Eisenbahnfreunde aus Vaale. Schon seit 1994 besteht die Gruppe. Nach Glückstadt hatten sie einen kleinen Teil ihrer immensen Anlage mitgebracht. Dafür waren aber die Abläufe schon weitgehend digitalisiert. Elektronische Weichenstellung, Stellwerke, Rangiervorgänge lassen die Beobachter staunen. Und wenn mal die Technik streikt, sind die Fachleute nicht nur Bastler, die sind auch Techniker. Stromkreise sind ihr täglich Brot – Ruckzuck, ist der Fehler behoben.

Die Anlagen beider Klubs sind in den sogenannten Spurweiten H0 (Maßstab 1:87) beziehungsweise N (1:160) aufgebaut. „Wir brauchen etwa viereinhalb Stunden für den Aufbau“, erklärte Jörn Laubisch. Etwa 120 Zentimeter lange Module bilden das Gerüst der Schienen und Landschaften. Kompliziert wird es, einzelne Verbindungen zur Stromversorgung zusammen zu stecken. Ziemlicher Aufwand, den die Mini-Eisenbahner betreiben. Und das vier bis sechs Mal im Jahr. Denn sie sind auf verschiedenen Fahrtagen befreundeter Vereine eingeladen und veranstalten auch eigene Events. Interessierte Gäste finden sich immer zu langen Fachsimpeleien. So auch an beiden Fahrtagen in Glückstadt.

Mit ganz viel Liebe zum Detail und noch mehr Akribie gebaut konnten Bahnlandschaften bestaunt werden: Szenarien wie im wirklichen Leben. Der Einsatz von Polizei und Feuerwehr, romantische Schneelandschaften, reges Treiben in historischen Städten, Blumengärten, Wälder. Und das alles entlang dem Schienenstrang, der sich in mehreren Abteilungen – mehrgleisig, versteht sich – durch die Aula der Elbschule schlängelte.

Gesucht werden immer neue Mitmacher, gleich welchen Alters. „Das ist ein Hobby für jeden in jedem Alter“, so Jörn Laubisch. Ein hoch interessanter Einblick in die Welt der Modellbahnen, der mit Kaffee und Kuchen – serviert von der Schulklasse 7c, die sich damit einen Beitrag für die Klassenkasse verdiente – abgerundet wurde. Und – so meinte Jörn Laubisch – es wird vermutlich auch im nächsten Jahr hier wieder diese so genannten Fahrtage geben.

Wer sich über das interessante Hobby des Modellbahn-Baus informieren möchte, kann dies auch im Internet unter www.n-bahnfreundeitzehoe.de; alternativ: www.eisenbahnfreunde-vaale.de tun. Vormerken kann man sich einen Termin: Am 17. Dezember veranstalten die Eisenbahnfreunde Vaale ebenfalls mit den Itzehoer Freunden ihren Fahrtag im Gemeindezentrum Vaale von 11 bis 17 Uhr.

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