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Norddeutsche Rundschau

20. Oktober 2017 | 20:40 Uhr

Zu viel Bioabfall im Restmüll

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 10.Mär.2015 | 18:04 Uhr

Obst- und Essensreste, Gemüseputz, Wurst- und Käseabfälle gehören in die Biotonne. Seit dem 1. Januar ist das getrennte Sammeln von Bioabfällen bundesweit Pflicht. „Auch im Kreis Steinburg haben viele Bürger daraufhin eine Biotonne angemeldet. Mehr als 500 Behälter wurden in den letzten Wochen neu aufgestellt“, berichtet Anja Martens, Leiterin der Abteilung Abfallwirtschaft im Amt für Umweltschutz.

Im Kreis Steinburg besteht die Verpflichtung, organische Abfälle getrennt vom Restmüll zu sammeln, bereits seit fast 18 Jahren. Aber Grundstückseigentümer können von der Biotonne befreit werden. „Das soll auch so bleiben“, so Martens. Allerdings wird die Eigenkompostierung künftig stärker kontrolliert. „Nur wer auf dem eigenen Grundstück wirklich alle anfallenden Bioabfälle kompostiert, kann sich von der Biotonne befreien lassen“, betont Norbert Lang, Abfallberater des Kreises Steinburg. „Wer Speiseabfälle, verdorbene Lebensmittel, Obstschalen oder andere Bioabfälle bisher einfach in den Restmüll geworfen hat, muss zukünftig eine Biotonne anmelden.“ In diesem Zusammenhang bekommen alle Haushalte ohne Biotonne Post vom Kreis. Grundstückseigentümer können dann entweder eine Biotonne anmelden oder schriftlich versichern, dass sämtliche Bioabfälle ordnungsgemäß verwertet werden. Der Komposthaufen muss ganzjährig bewirtschaftet und der Kompost auf dem eigenen Grundstück verwendet werden. „Das schauen wir uns im Zweifelfall auch vor Ort an“, erklärt Lang.

>Fragen rund um Biotonne und Kompostierung beantwortet die Abfallberatung unter 04821/69484. Komposttipps gibt es auch unter www.steinburg.de.

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