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Zikita-Kinder basteln Bälle und Blüten aus Zeitungspapier

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 13.Mär.2015 | 18:57 Uhr

Wo wird die Norddeutsche Rundschau eigentlich gedruckt? Wie kommen die Bilder in die Zeitung und wer schreibt die vielen Geschichten und Reportagen? Diese und zahlreichen weiteren Fragen gehen die 48 Kinder des evangelischen Kindergartens Heiligenstedten spielerisch nach. Vier Wochen lang erhalten sie jeden Tag unsere Zeitung, um an Zikita (Zeitung in der Kita) teilnehmen zu können.

Dabei lernen sie nicht nur, wie man eine Zeitung richtig liest. „Wir arbeiten mit allen Sinnen“, erklärt Kita-Leiterin Cornelia Stantke. So erfahren die Mädchen und Jungen auch, dass eine Zeitung riecht, Druckerschwärze abfärbt und diese an den Händen haften bleibt.

„Erzählt haben wir den Kindern auch, dass man früher sogar Zeitungspapier nutzte, um Fleisch oder andere Lebensmittel daran einzuwickeln.“ Ganz besonders hervor hebt Stantke aber auch, dass in den beiden Regel- und in der Krippengruppe mit unterschiedlichen Ansätzen das Thema Tageszeitung behandelt werde. Während einige Kinder die quietschgelbe Zeitungsente Paula und den blauen Pottwal Piet aus Zeitungspapier anfertigten, waren andere damit beschäftigt Hüte, Bälle, Blüten oder Schmetterlinge zu basteln. Entstanden sei in einer Gruppe sogar ein Mini-Blockhaus, dass die Kinder mit Hilfe ihrer Erzieherin errichteten.

Ausgeschnitten wurden zudem Artikel und Bilder, die für die Kinder besonders interessant seien. Nicos (5) Interesse gilt vor allen Dingen den Sportseiten. „Ich bastel aber auch gerne damit“, erzählt der kleine Zeitungsleser. „Und ich finde die Pferdebilder toll“, sagt Anissa. Ohnehin sei die Kinder-Seite in der Zeitung für die Kinder ein ganz besonderes Highlight. So bat der kleine Paul seine Erzieherin darum, die Zeitung mit nach Hause nehmen zu dürfen, um das Kinderrätsel lösen zu können. Berichte, in denen die Polizei oder die Feuerwehr abgebildet sind, werden von den Kindern sofort entdeckt. „Auch diese Erfahrung mussten wir machen“, sagt Stantke, die auf jeden Fall im kommenden Jahr wieder an dem Projekt teilnehmen will. „Es ist toll, die Kinder so an das Medium Zeitung heranführen zu können.“

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