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Zerrissene Nation: Flüchtlinge Thema beim Wewelsflether Gespräch

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kein Thema hat in den vergangenen Jahren unsere Gesellschaft so stark gespalten wie der Flüchtlingszustrom nach Deutschland. Gutmenschen kontra Fremdenhasser, eine ausgeprägte Willkommenskultur warmherziger Helfer einerseits, feindselige Slogans und Drohungen von Pegida-Anhängern und Spitzenvertretern der AFD andererseits – wir erleben hierzulande eine ungeahnte Polarisierung. Und die Ausschreitungen in der Silvesternacht in Köln, Hamburg und anderswo schüren zusätzliche Zweifel daran, ob wir die Herausforderung meistern können. Andererseits eröffnet die Migration auch Chancen für ein interkulturelles Miteinander und neue wirtschaftliche Impulse. Im Wewelsflether Gespräch sollen am Freitag, 18. März, ab 18 Uhr in der Mehrzweckhalle Probleme und Perspektiven diskutiert werden. Teilnehmer sind Björn Engholm (Ministerpräsident a.D.), Serpil Midyatli (SPD-Landtagsabgeordnete), Helga Rodenbeck (Runder Tisch Blankenese), Kapitän Stefan Schmidt (Flüchtlingsbeauftragter für Schleswig-Holstein) und Wolfgang Thierse (ehemaliger Bundestagspräsident). Die Moderation übernimmt wieder der Journalist Rainer Burchardt.

Bereits seit 33 Jahren treffen sich in Wewelsfleth Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft zu den einst von Günter Grass und Björn Engholm ins Leben gerufenen Gesprächsrunden. Dabei geht es stets um aktuelle Themen, die zunächst am Podium, danach mit dem Publikum erörtert werden.

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erstellt am 23.Feb.2016 | 10:27 Uhr

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