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Zeitung in der Kita: Tägliche Suche nach Buchstaben und Bildern

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 25.Feb.2014 | 12:04 Uhr

„Hier war Deutschland auf dem ersten Platz.“ Stolz zeigt Morris auf den Medaillenspiegel, den er aus der Norddeutschen Rundschau ausgeschnitten hat. Im Zikita-Projekt hat er eine ganze Mappe mit Bildern aus der Zeitung angelegt – genau wie 16 weitere Kinder aus der evangelischen Tagesstätte in Tegelhörn. Neben den olympischen Winterspielen stehen bei den jungen Zeitungslesern Tierthemen hoch im Kurs. Niklas zeigt auf ein Foto mit zwei Robben. Marlon hat es auch ausgeschnitten, „weil ich das so niedlich finde und süß“.

Ausschneiden und einkleben – so entsteht eine Zikita-Mappe. Aber wie kommen die Texte und Bilder eigentlich in die Tageszeitung? Das wollen die Tegelhörner Kita-Kinder unbedingt von ihrem Gast wissen. Deshalb machen sie das, was sonst der Reporter tut: Sie stellen viele Fragen und erfahren auch, dass die Zeitung erst spät abends auf großen Papierrollen gedruckt wird, wenn sie längst schlafen.

Collagen mit Zeitungsbildern bastelten die 20 Füchse aus der Vorschulgruppe sowie weitere Kinder der Tagesstätte IzzKizz, aber auch bunte Hüte. Die Zeitung dient ebenfalls dazu, Laute und Buchstaben zu suchen. Und sie bringt täglich gute Freunde ins Haus: Pottwal Piet und Ente Paula von der Seite mit Kindernachrichten sind die Stars – und schon schallt ihr Lied durch den Kindergarten.

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