Musik : Zeitreise durch die Rockgeschichte

Quo Vadis sind bei der Oldie-Nacht schon alte Bekannte. Sie begeisterten auch diesmal wieder ihr Publikum in Wilster.
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Quo Vadis sind bei der Oldie-Nacht schon alte Bekannte. Sie begeisterten auch diesmal wieder ihr Publikum in Wilster.

Auch bei der 50. Oldie-Nacht im Colosseum in Wilster zogen Veranstalter und Bands wieder alle musikalischen Register.

shz.de von
10. November 2014, 12:36 Uhr

Bernd Schwutzke war begeistert: Zur 50. Oldie Nacht des Steinburger Oldie-Clubs (SOC) waren schon zu Beginn um 20.30 Uhr zahlreiche Gäste auf dem Colosseums-Saal erschienen. Eine Stunde später tummelten sich zirka 300 Besucher meist mittleren Alters zu einer Zeitreise durch die Rock- und Pop-Geschichte. „Die meisten sind Stammgäste aus Wilster und Itzehoe“, begrüßten Schwutzke und sein Vorstandskollege Andreas Laabs viele Besucher per Handschlag. Der erste Vorsitzende des SOC freute sich über die Resonanz auf das Jubiläums-Programm. Mit The Rockacellars aus Itzehoe und Quo Vadis waren alte Bekannte nach Wilster gekommen, während die Band Voxhouse ihren ersten Auftritt bei der Oldie Nacht hatte und auch BarraCoodas aus Plymouth/England spielte erstmalig im Colosseum.

„Von einem Bekannten habe ich den Kontakt zu der englischen Band bekommen und jetzt hatten die BarraCoodas in der Nähe einen Auftritt, so dass der Termin einfach passte“, erklärt Bernd Schwutzke den Auftritt der Coverband. Die rockte denn auch den Saal mit Songs von Robert Palmer und Pink Floyd, huldigten mit AC/DC’s Whole Lotta Rosie dem Sänger Angus Young und brachten bei Sharp Dressed Man von ZZ Top die Hütte zum Kochen.

Als erste Band hatte Voxhouse ihren Auftritt und sorgten mit Stücken von Tina Turner, Donna Summer und Anastacia für eine volle Tanzfläche. Petra Stelling und Sascha Szkaradkiewicz intonierten schmachtend Time of my Life, bevor sie dem Publikum mit Queen einheizten. Frontfrau Lena Thurau von The Rockacellars moderierte eigene Lieder der Gruppe und Coversongs an und tanzte nach ihrem Auftritt zu der Musik der anderen Bands. Quo Vadis-Sänger Axel Görning erhielt für seine Joe Cocker-Show und Jethro Tulls Locomotive Breath stürmischen Applaus, sein Flute-Solo stand dem von Ian Anderson in nichts nach.

Von den Oldie-Nacht-Besuchern gab es reichlich Lob für die Veranstalter. Heidi und Bodo waren mit ihren Freunden aus Jade in Niedersachsen extra nach Wilster gekommen. „Wir sind seit drei Jahren regelmäßig zur Oldie-Nacht hier“, erzählte die gebürtige Wilsteranerin. Bernd Schwutzke kündigte für das Frühjahr 2015 die nächste Oldie-Nacht an, ein Termin steht aber noch nicht fest.

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