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Norddeutsche Rundschau

22. Oktober 2017 | 21:49 Uhr

Zeichnen mit der Guckröhre

vom

shz.de von
erstellt am 28.Mai.2013 | 03:59 Uhr

itzehoe | Angelehnt an die Skizzen von Oskar Kokoschka, die zurzeit im Wenzel-Hablik-Museum zu sehen sind, versuchten sich jetzt zwölf Erwachsene als spontane Zeichner. Unter der Leitung von Wiebke Logemann lockerten sie zu Beginn Handführung und den eigenen Anspruch. "Ziel sind Bilder ohne Pathos", er läuterte die Künstlerin.

Diese Übung dafür, blind zu arbeiten, war für Teilnehmerin Theresa Fritz eine neue Erfahrung: "Der Strich wird viel sicherer!" Mit dem Blick durch Guckröhren blieb der Zusammenhang außen vor und der Fokus auf dem Detail. Die vielen Ergebnisse auf Papier wurden nicht bewertet, ein beispielsweise unterschiedlicher Duktus des Bleistiftes lediglich bemerkt. Als beim abschließenden Rundgang einzelne ihren gezeichneten Tagesverlauf erläuterten, gab es zustimmendes Nicken.

"Ich hätte auch gerne mit gemacht", gestand Museumsleiterin Katrin Maibaum, "aber der Andrang war zu groß. Wir hatten sogar mehrere Leute auf der Warteliste!" Also: ein voller Erfolg.

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