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Christliche Pfadfinder : Zehn Jahre „Wackener Wölfe“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Vor zehn Jahren gründete sich eine kirchliche Jugendorganisation in Wacken. Jetzt feiern die Pfadfinder diesen Geburtstag.

shz.de von
erstellt am 12.Okt.2017 | 17:16 Uhr

Vor zehn Jahren war die Anspannung bei den Gründern des Wackener Pfadfinderstammes groß. Niemand konnte ahnen, dass sich die Gemeinschaft fortan so großer Beliebtheit erfreuen würde. Nun feierten die Grünhemden mit vielen Gästen ihr zehnjähriges Bestehen.

Pastorin Petra Judith Schneider blickte noch einmal auf die Anfänge der „Wackener Wölfe“ zurück. „In den vergangenen Jahren ist eine großartige Gruppe für Kinder und Jugendliche entstanden, die zusammen mit ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern ein besonderes Stück Heimat in unserer Kirchengemeinde gefunden haben.“ Auch wies sie in ihrer Rede auf die christliche Wertevermittlung hin: „Mit biblischen Geschichten und Liedern, Bibelarbeiten, Andachten und Gottesdienste bringen die Pfadfinder ihren Glauben lebendig zum Ausdruck.“ Um auch auf die Anforderungen der Gegenwart angemessen reagieren zu können, sei der Stamm gerade dabei, neue Konzepte zu entwickeln.

Im Namen der dem Kirchspiel angehörenden Gemeinden gratulierte Bürgermeister Axel Kunkel und stellte fest, dass im Mittelpunkt eines Pfadfinderstammes das Miteinander, Teamgeist und Verantwortung stünden. Als Bürgermeister und „Chef“ der Jugendfeuerwehr sei er damals ein wenig neidisch auf den enormen Zulauf gewesen. „Die Jugendfeuerwehr wurde kleiner – ihr immer größer“, scherzte Kunkel und meinte sogar zu wissen, woran das gelegen haben könnte. „Ein Feuer zu machen ist eben einfacher, als ein Feuer zu löschen.“ Zudem lobte er, dass die Pfadfinder „Verantwortung für die Natur und Umwelt übernehmen und man bei ihnen Gemeinschaft erleben kann“.

Dem Geburtstags-Gottesdienst schloss sich ein bunter Nachmittag rund um das Harald-von-Neergard-Haus an. Zu Gast waren auch befreundete Pfadfinderstämme aus der Wilstermarsch, Albersdorf und Niebüll sowie die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden und der der ehemalige Wackener Pastor Lars Därmann. Zum Programm gehörten Bogenschießen und Dosenwerfen, ebenso wie das Flechten von Armbändern – alles auf Pfadfinderart natürlich im Freien. An einem Lagerfeuer in der Jurte konnten Kinder und Jugendliche Stockbrot grillen.

Das Jubiläumsfest aber nutzten die „Wackener Wölfe“ auch zur offiziellen Einweihung ihres in Eigenleistung ausgebauten Bauwagens, der für Gruppentreffen, Übernachtungen oder einfach als Treffpunkt dienen soll. „Der rund acht Meter lange Bauwagen wurde von uns komplett entkernt und dann mit neuem Fußboden, Decke, Strom, Heizung und Alarmanlage ausgestattet“, sagte Pfadfinder Rico Dohlich stolz.

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