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Norddeutsche Rundschau

20. August 2017 | 00:51 Uhr

Young Barracudas holen den EIS-Pokal

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

In der Brokdorfer Eissporthalle blieb es bis zum Schluss spannend / In der Hobbyliga setzten sich die Mammuts durch

Spannung auf dem Eis: Hatten die gut in Form spielenden „Young Barracudas“ das erste Spiel gegen die „Barracudas“ (beide vom SV Brokdorf) noch mit 4:0 gewonnen, so wollte der Puck im zweiten Finalspiel gegen die „Moorhaie“ aus der Wilstermarsch einfach nicht ins Tor – trotz drückender Überlegenheit der „Young Barrracudas“. Als sich viele schon auf ein Unentschieden eingestellt hatten, gelang Spielertrainer Alexander Charitonov in der letzten Minute doch noch der erlösende Führungstreffer, den Bernd Meyer gleich danach noch zum 2:0-Endstand ausbaute. Sirene, Ende, Turniersieg.

Bis dahin war der „EIS-Pokal“ zum Saison-Abschluss im Elbe Ice Stadion (EIS) in Brokdorf jedoch ein recht ausgeglichenes Turnier. Alle Mannschaften zeigten, dass sie in den vergangenen Jahren spielerisch dazu gelernt hatten. Der Pokal blieb aber in Brokdorf, als am Wochenende die Kufen-Cracks bereits zum siebenten Mal darum kämpften, die schwarze Hartgummischeibe im gegnerischen Tor zu versenken. Ausgerichtet von der Gemeinde, traten hier die Eishockeyteams zum Turnier um den von ihr gestifteten Wanderpokal gegeneinander an, die regelmäßig im „EIS“ trainieren.

Dieses Mal ging es früher los, fand die Veranstaltung erstmals tagsüber statt. Die Spielzeit der Partien konnte dadurch auf 15 Minuten erhöht werden, was auch eine bis zum Ende voller besetzte Zuschauertribüne bedeutete. Das Turnier wurde sportlich von den Schiedsrichtern, Eismeister Lutz Stüven und Sven Hauschildt, geleitet.

Während es auf den Eis rasant und spannend zuging, gewährleistete die Turnierleitung mit Stadionsprecher Uwe Karstens und Turnierleiter Kai Hennings in der Sprecherkabine den ordnungsgemäßen Ablauf, sagte die Partien an und unterlegte die Tore mit Musik. „Wir hatten keine Verletzten, die Spiele waren durch die verlängerten Zeiten offener, und die Zuschauerzahlen haben sich bis zum Schluss gehalten. Das war auch für die Kinder besser“, freute sich Uwe Karstens.

Die Sieger „Young Barracudas“ haben als Jugendmannschaft einmal vor sieben Jahren noch im Kindesalter angefangen und sind nach der Übernahme durch Trainer Alexander Charitonov so gut geworden, dass sie gleich bei ihrer ersten Finalteilnahme das gesamte Turnier gewann. „Es ist schön, kurz vor Schluss das erlösende Tor zu erzielen“, sagte der Trainer. Martin Ücker, Vater eines Spielers und ehemaliger Betreuer, meinte: „Sie haben sich durch hartes Training mit ihrem neuen Trainer von Jahr zu Jahr gesteigert. Deshalb haben sie es auch verdient, den Pott zu holen.“

Die Zuschauerinnen mit Bezug zu den Teams, Antje und Melanie Sievers (aus Beidenfleth und Brokdorf), deren Freund hier auch mitspielte, standen an der Glasscheibe und fieberten mit. „Wir haben das ganze Turnier verfolgt“. so Melanie Sievers und kam zu dem Schluss: „Sie spielen alle toll.“ Bei den Young Barracudas seien sogar schon Profi-Spieler dabei. „Keine Mannschaft war alles überragend, dadurch war es spannend und hatte einen verdienten Sieger“, sagte Antje Sievers.

Bei der Siegerehrung mit dem stellvertretenden Bürgermeister Andreas Meyer zog die siebenjährige Leni die Gewinner der Verlosung, bei der ein Trikot der Eishockey-Bundesligamannschaft der „Hamburg Freezers“ mit allen Autogrammen zu ergattern war, das Bürgermeisterin Elke Göttsche zugunsten des Kindergartens gestiftet hatte.

Gewinner Tobias Schaditz (17) aus Flethsee spielt selber bei den „Elbwölfen“, ist „Freezers“-Fan und war happy: „Dieser Gewinn ist genau das Richtige an diesem Tag.“ Dann überreichte die Turnierleitung den Pokal an den jüngsten Spieler des Turniers, den zwölfjährigen Jakob Heine.

Ebenfalls geehrt wurden die Sieger der Hobbyliga, die in der zurück liegenden Saison mit eigenem Spielplan statt fand. Da setzten sich die Hamburg „Mammuts“ zum ersten Mal durch. Seit zwei Jahren dabei, waren sie im vergangenen Jahr noch Zweiter. „Es macht Laune, hier zu spielen“, sagte Verteidiger Philipp Rathmer. Im „Eis-Pokal“ haben sie nur gegen die späteren Sieger die „Young Barracudas“ verloren und mit 7:3 Toren als Zweiter in der Gruppe das Finale verpasst. „Da waren die Modalitäten nicht so günstig. Aber es hat trotzdem großen Spaß gemacht“, sagte Spieler Jan von Döhren.

 

I>Infos im Internet unter www.elbe-ice-stadion.de.

 

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erstellt am 22.Mär.2015 | 14:18 Uhr

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