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Wilster : Wollte 27-Jähriger Sprengstoff herstellen?

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Statt der vermuteten Betäubungsmittel stieß die Polizei bei der Wohnungsdurchsuchung eines Chemie-Studenten auf Substanzen zur Sprengstoff-Herstellung.

Wilster | Es war ein "Zufallsfund": Eigentlich bestand der Verdacht, dass ein 27-jähriger in seiner Wilsteraner Wohnung Betäubungsmittel herstellen würden. Darum, so Matthias Henning, Pressesprecher des Landeskriminalamtes in Kiel, gab es einen Durchsuchungsbefehl für die Wohnung des ehemaligen Chemie-Studenten im Bereich der Neustadt.

Als die Polizei die Räume durchsuchte, stieß sie allerdings nicht auf Betäubungsmittel, sondern auf Substanzen, mit denen "unter Umständen ein sprengfähiges Gemisch" hätte hergestellt werden können. Daraufhin sei am Mittwoch die Wohnung des arbeitslosen jungen Mannes "isoliert" worden, der Bereich wurde abgesperrt. Das Landeskriminalamt forderte Mitarbeiter des Amtes für Katastrophenschutz an, die die Substanzen abtransportierten - und schließlich vernichteten.

Der gebürtige Elmshorner ist bei der Polizei übrigens kein Unbekannter, teilte Henning mit. Schon einmal sei der Mann in einem ähnlich gelagerten Fall erwischt worden. Jetzt wartet auf ihn ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

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erstellt am 13.Feb.2009 | 10:09 Uhr

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