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Wissenswertes rund um die Hengststation Dägeling

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 28.Mai.2016 | 14:21 Uhr

Die vierte Klasse der Grundschule Wilstermarsch vom Standort Wewelsfleth besuchte die Hengststation in Dägeling.

Wir wurden von Tina Krüger, der Stationsleiterin freundlich begrüßt. Zuerst wollte sie uns die Stallungen zeigen. Sie erwähnte, dass wir dort ruhig sein sollen, da Pferde Fluchttiere sind. Neben den Boxen war ein Hufschmied gerade damit beschäftigt, einem Pferd neue Eisen anzupassen.

Außer den Pferdeboxen durften wir eine Reithalle anschauen, in der sich eine Stute mit ihrem Fohlen austobte. In den Stallungen befinden sich 39 Boxen, unter anderem auch die Box des einzigen Hengstes auf dem Hof. Micky ist der Liebling aller Stuten, wird aber nicht zum Decken eingesetzt. Manchmal ist bei den Stuten schwer zu erkennen, ob sie rossig sind. Wenn sie dann Kontakt zu Micky haben, kann man an ihrem Verhalten erkennen, ob sie tatsächlich rossig sind.

Wir kamen zum Herzstück der Station, den Boxen, in denen die Stuten unter anderem besamt werden. Uns wurde erklärt, dass insgesamt drei Tierärztinnen auf dem Hof arbeiten, eine jedoch immer im Außendienst tätig ist. Nun wurden wir in kleine Gruppen eingeteilt.

Die Kinder der ersten Gruppe sahen auf einem Ultraschallgerät die Gebärmutter und die Blase einer Stute. Auch die zweite Gruppe sah die Gebärmutter einer Stute und die Eierstöcke. Die Kinder der folgenden Gruppe beobachteten, wie die Tierärztin die Spermien einführte. In der letzten Gruppe sahen die Kinder, wie die Gebärmutter einer Stute gespült wurde. Außerdem konnten wir uns Spermien unter dem Mikroskop anschauen. Sie sahen aus wie kleine Kaulquappen. Wir konnten Tina Krüger noch viele Fragen stellen. So erfuhren wir, dass auf dem Hof 60 bis70 Pferde untergebracht werden können und an guten Tagen sieben bis acht Stuten befruchtet werden können. Außerdem wurde erklärt, dass nach 15 Tagen eine erste Untersuchung stattfindet, um zu schauen, ob die Stute trächtig ist. Am Schluss gingen wir noch zur Fohlenweide. Dort tollten die verspielten Fohlen unter den aufmerksamen Blicken der Stuten. Hier konnten wir frühstücken, bevor es zurück zur Schule ging.


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