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Energiepreise : Wirtschaftsförderer planen Beratung der Industrieät

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kampf gegen Wettbewerbsnachteile: Wirtschaftsförderer starten spezielles Projekt für den Brunsbütteler ChemCoastPark. Stelle des Energie-Managers ist gerade ausgeschrieben worden.

Die steigenden Energiepreise stellen viele Unternehmen vor große Herausforderungen und sind zu einem Standortfaktor für die Industrie und das produzierende Gewerbe geworden. Ein Thema, das die egeb: Wirtschaftsförderung mit der Einrichtung eines „Regionalmanagement Industrieenergie“ aktiv angehen will. Im Mittelpunkt stehen Unternehmen, die dem ChemCoast-Park angeschlossen sind – von Holcim in Lägerdorf bis zur Raffinerie Heide in Hemmingstedt.

„Energiepreise, aber auch der Klimaschutz sind wichtige Themen für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen“, beschreibt Martina Hummel-Manzau, stellvertretende Egeb-Geschäftsführerin. Konzepte und konkrete Maßnahmen zur Verringerung von Energieverbrauch und Emissionen sowie die Eigenversorgung würden an Bedeutung gewinnen.

Ab dem 1. Oktober soll ein Regionalmanager die Unternehmen in Dithmarschen und Steinburg über mögliche Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung beraten, über vorhandene Fördermöglichkeiten informieren und Kooperationsmöglichkeiten zur Nutzung von Synergien aufzeigen. Die Stelle für den Energie-Manager ist jetzt ausgeschrieben worden.

Nicht immer muss das Rad dabei neu erfunden werden. Ein Austausch der Unternehmen ist aus Sicht von Martina Hummel-Manzau wichtig. Denn viele Maßnahmen zur Verringerung des Energieverbrauchs und der Emissionen hätten Unternehmen schon umgesetzt. Das Regionalmanagement, das für zwei Jahre vom Land über das Zukunftsprogramm Wirtschaft (ZPW) zu 50 Prozent gefördert wird, soll diese Aktivitäten stützen und weiter ausbauen. „Wir wollen aufzeigen, was an den Standorten möglich ist, neue Ideen suchen und Projekte entwickeln.“ Auch die Speicherung regenerativer Energien mit Hilfe von Wasserstoff gehört aus Sicht der stellvertretenden Geschäftsführerin dazu. Gekoppelt mit dem in Brunsbüttel anfallenden CO2 könnte sich darüber eine eigene, sauberere Erdgasversorgung etablieren.

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erstellt am 19.Sep.2013 | 05:00 Uhr

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