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Ausbau von der A23 in Itzehoe : Wirtschaft fordert B5-Ausbau bis Brunsbüttel

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Ausbau der Zubringerstrecke soll nur bis Wilster-West gehen. Der Unternehmensverband Unterelbe-Westküste will deswegen Druck machen.

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erstellt am 16.Sep.2015 | 12:16 Uhr

Der dreistreifige Ausbau der Bundesstraße 5 nicht nur bis Wilster, sondern darüber hinaus bis Brunsbüttel muss kommen. Diese Forderung aus dem Industriegebiet unterstreicht Ken Blöcker, Geschäftsführer des Unternehmensverbands Unterelbe-Westküste. Blöcker verweist dabei auf den Bundesverkehrswegeplan, in dem dies unmissverständlich aufgeführt sei.

Wie berichtet, hatte beim Brunsbütteler Industriegespräch am Dienstag eine Aussage von Wirtschaftsstaatssekretär Frank Nägele für Unbehagen gesorgt: Den Ausbau der Zubringerstrecke von der A 23 in Itzehoe bis ins Industriegebiet wolle das Bundesverkehrsministerium vorerst nur bis Wilster-West realisieren.

Danach gehe die Zahl der Fahrzeuge zurück, so dass der weitere Ausbau finanziell nicht gerechtfertigt sei. Nägele betonte, dass das Land hier nicht einfach planerisch in Vorleistung gehen dürfe. Erst müsse sich der Bund für den Ausbau entscheiden, dann sei das Land an der Reihe.

„Das ist auf keinen Fall zufrieden stellend“, sagt Blöcker, „das kann so nicht stehen bleiben.“ Nur nüchterne Zahlen zugrunde zu legen, sei zu wenig. Das hatte auch der Sprecher der Werkleiterrunde, Frank Schnabel, moniert. Er forderte eine qualitative Betrachtung des Streckenabschnitts.

Blöcker verweist auf den bis 2030 gültigen neuen Bundesverkehrswegeplan. Dort sei hineingeschrieben worden, dass der dreistreifige Ausbau bis Brunsbüttel fortzuführen sei. „Wir werden dafür sorgen, dass die Planungen aufgenommen werden.“ Da Frank Nägele den Ball an den Bund weitergespielt habe, müsse nun dort Druck gemacht werden.

Aus Sicht des Unternehmensverbands sei klar: „Der B5-Ausbau betrifft den ganzen Mittelstand in der Region – auch die Arbeitnehmer.“ Daher sei es zu begrüßen, dass die Werkleiter mit dem DGB Nord ein Bündnis geschlossen hätten. Denn damit, so Blöcker, gebe es noch eine Stimme mehr, die den Ausbau fordert.

 

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