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Norddeutsche Rundschau

22. Oktober 2017 | 18:21 Uhr

Weihnachtsessen : Wirte rüsten für Ansturm

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Alle Hände voll zu tun: Was an Weihnachten in der heimischen Küche gilt, gilt auch für Gastronomen. Das Beispiel Kellinghusen.

shz.de von
erstellt am 25.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Arbeiten, wenn andere feiern – in Kellinghusen sorgen die Angestellten in der Gastronomie dafür, dass Weihnachtsfeiern bei gutem Essen in angenehmer Atmosphäre stattfinden können. Ob griechisch, italienisch, indisch oder chinesisch – die Gastro-Szene in Kellinghusen ist überwiegend in internationaler Hand. Den diesjährigen Weihnachtsansturm bewältigten die Wirte jedoch souverän.

Im Restaurant „Dionysos“ Am Markt 1 gegenüber der Fußgängerzone, in dem griechische Spezialitäten serviert werden, freute sich Inhaber Panagiotis Michailidis: „Wir haben eine ganze Menge Vorbestellungen gehabt. Vor allem an den Wochenenden lief es mit Weihnachtsfeiern sehr gut.“ In seinem Lokal hat er zwar keinen Weihnachtsbaum, dafür begrüßt die Besucher aber gleich am Eingang eine Weihnachtsmannfigur. Geöffnet ist hier durchgehend – bis auf Heiligabend. Denn: „Einen Tag möchten wir auch feiern.“

Zumal er an den Wochenenden davor und danach schon mit großem Andrang rechnet. In der gesamten Weihnachtszeit lief das Geschäft gut. „Wir waren teilweise komplett ausgebucht und hatten Feiern mit bis zu 25 Personen“, so der Wirt. Am 1. und 2. Feiertag seien jedoch noch Plätze frei. Die Arbeit mache ihm immer Spaß, auch in der Weihnachtszeit. „Je mehr es für uns zu tun gibt, umso schneller kann ich meine Angestellten bezahlen.“

In dem kleinen indischen Restaurant „Shalimar“ in der Hauptstraße 51 geht es auch in der Weihnachtszeit eher ruhig zu. Hauptsächlich Stammgäste kämen zum Essen zu ihr, sagt Geschäftsführerin Elke Clasali, die das Restaurant gemeinsam mit ihrem Mann Sukhwinder Singh betreibt. „In der Weihnachtszeit geht aber der Außer-Haus-Verkauf sehr gut“, verrät Clasali. Dennoch stellte sie in den vergangenen Jahren fest: „Es werden immer ein bisschen weniger.“ Selbst die Feiern hätten sich gleichmäßiger auf die Vorweihnachtszeit verteilt. So macht das Restaurant selbst am Heiligabend und am Silvesterabend auf. „Wir haben Tischbestellungen für einige Stammgäste.“ Die kommen jedoch relativ früh, so dass auch die Restaurantbesitzer nach Feierabend noch Weihnachten feiern können.

Im griechischen Restaurant „Hellas“ in der Hauptstraße 24 herrscht auch an Wochentagen Hochbetrieb. Melanie Michelsen, die Frau von Restaurantbesitzer Apostolos Vlastara („Apollo“) und ihre Angestellten haben deshalb alle Hände voll zu tun. Der Familienbetrieb, bereits seit 24 Jahren am Ort, serviert die typisch griechischen Spezialitäten, alle selbst und frisch zubereitet. „Wir haben den Raum mit Tannen, Kerzen und Sternen weihnachtlich ausgestattet“, schildert Angestellte und Freundin Martina Volkers. An Heiligabend bleibt das „Apollo“ geschlossen, dafür werde das Restaurant am 1. und 2. Feiertag sowie am Silvesterabend wohl aus allen Nähten platzen, schätzt sie. Aber: „Wenn viel los ist, bewegen wir uns halt etwas schneller. Wenn man schon so lange zusammen arbeitet, funktioniert viel auch ohne Worte.“

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