„Wir spielen, was wir gerne hören“

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Itzehoer Gruppe spielt beim Weinfest auf Oldie-Bühne

shz.de von
23. Mai 2015, 07:00 Uhr

Oldie-Musik auf dem Itzehoer Weinfest – immer ziehen die alten Hits das Publikum in Scharen zum Berliner Platz. Nicht anders wird es in einer Woche zwischen 16.15 und 23.30 Uhr sein. Dabei sind fünf Formationen: Neben „The T-Birds“ (Münsterdorf), „Crank it up“ (Hamburg), „In2Parts“ (Tönning) und „The Dandys“ (Münster) gehören dazu die „Rock Drops“ aus Itzehoe.

Seit gut einem Jahr spielt die Band zusammen. Hans-Jürgen Crauser (Schlagzeug), Kalle Kammler (Gesang, Bassgitarre), Andreas Wilhelm (Gesang, Rhythmusgitarre) und Jan Wilhelm (Gesang, Melodiegitarre) standen bislang vor allem bei kleinen privaten Feiern im Raum Itzehoe und beim Neujahrs-Musikfestival in Kaltenkirchen auf der Bühne. Jetzt folgt das Weinfest mit Tausenden Besuchern.

Die „Rock Drops“ spielen Stücke, die durch Stars wie „Rolling Stones“, „Spencer Davis Group“, „Steppenwolf“ oder Jimi Hendrix Weltruhm erlangt haben. Sie favorisieren englische Titel, vernachlässigen aber auch ihre Muttersprache nicht: „Wir spielen auch Stücke von Marius Müller-Westernhagen und den Toten Hosen und daneben Titel, die aus eigener Feder stammen, aber Westernhagen angelehnt sind“, sagt Bandleader Hans-Jürgen Crauser.

Der Schlagzeuger hat in der Gruppe die längste Musik- und Bühnenerfahrung: Schon 1964 stand er auf der Bühne, damals im Startanz-Casino in der Mühlenstraße, schloss sich danach den „Scouts“ an und ist heute noch der Drummer der Itzehoer Formation, die Anfang der 90er Jahre als eine der ersten die Steinburger Oldie-Nächte in Wilster beschallte.

Crauser spielte in Bands und als Tanzmusiker. Mitte der 70er Jahre, nachdem sich zahlreiche Gruppen wegen der mächtigen Konkurrenz der Diskotheken aufgelöst hatten, legte Crauser die Trommel-Sticks zur Seite: „Auch wegen der Familiengründung.“ Doch auch für ihn gilt: „Einmal Musiker, immer Musiker.“ Zwischendurch war er mit den „Scouts“ aktiv, doch auch andere Konstellationen sind drin – wie mit den „Rock Drops“. Crauser: „Wir passen ganz gut zusammen und spielen das, was wir gerne hören. In erster Linie sind das dann auch die Titel, die früher zu hören waren.“

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