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Norddeutsche Rundschau

22. November 2017 | 10:35 Uhr

„Wir richten den Blick nach vorn“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

VfL Kellinghusens Mittelfeldrenner Florian Barth gibt sich im Interview optimistisch vor dem Heimspiel gegen Schlusslicht Kisdorf

von
erstellt am 27.Okt.2017 | 11:32 Uhr

Nach einer langen Durststrecke zu Beginn der Saison in der Fußball-Landesliga Holstein mit sieben Niederlagen bei nur einem Unentschieden hatte der VfL Kellinghusen zuletzt mit zwei Siegen und einem weiteren Remis gerade den Weg zurück in die Erfolgsspur gefunden, als das Team von Trainer Elmar Czekalla am vergangenen Sonnabend mit dem 1:6 bei Phönix Lübeck einen Rückschlag hinnehmen musste. Am morgigen Sonntag ab 14 Uhr können die Kellinghusener im Heimspiel gegen Schlusslicht Phoenix Kisdorf die hohe Niederlage aber schnell wieder vergessen machen. VfL-Dauerläufer Florian Barth (23), der schon mal gefühlte zehn Kilometer in einem Spiel „unterwegs“ ist, erläutert im Interview die Stimmung im Team und bewertet die Aufgabenstellung gegen den Tabellenletzten.

Florian Barth, der VfL musste bei Phönix Lübeck einen herben Rückschlag hinnehmen. Wie ist die Stimmung im Team?

Die Stimmung im Team ist ungebrochen gut. Die Niederlage haben wir schnell abgehakt. Den Blick richten wir wieder nach vorne mit der vollen Konzentration jetzt auf das Spiel gegen Phoenix Kisdorf.

Sie waren mit Ihrem Team bereits wieder auf einem guten Weg. Kann der VfL den eingeschlagen Kurs mit den beiden Siegen in Hartenholm (1:0) und gegen Schackendorf (3:1) sowie dem Remis gegen Siebenbäumen (1:1) am morgigen Sonntag wieder aufnehmen?

Das wollen wir unbedingt. Wir sind davon überzeugt, dass wir gegen Phoenix Kisdorf wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren können. Die Leistungen der letzten Wochen – das Spiel bei Phönix Lübeck mal ausgenommen – wollen wir bestätigen. Wir sind zuversichtlich, dass wir am Sonntag drei Punkte einfahren.


Mit den Kisdorfern ist nun der Tabellenletzte der Gegner. Eine ganz andere Aufgabenstellung als vor Wochenfrist beim Spitzenteam in Lübeck. Da wird ein Sieg des VfL natürlich auch erwartet.

Ich gehe auch fest davon aus, dass die drei Punkte an der Eichenallee bleiben. Nichtdestotrotz müssen wir gegen Kisdorf unsere Leistung zu hundert Prozent abrufen. Wenn uns dies gelingt, wird das mit dem Dreier auch klappen.

Die Kisdorfer haben in dieser Saison noch nicht viel gerissen und zuletzt gegen den Oldenburger SV mit 1:8-Toren eine Klatsche bekommen. Was für einen Gegner erwarten Sie?

Ich erwarte einen Gegner, der uns das Leben sehr schwer machen wird. Die Kisdorfer wissen auch, um was es für sie geht in diesem Spiel. Das ist ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel. Wir werden uns auf eine kampfbetonte Partie einstellen. Dies ist natürlich nicht zuletzt auch dem Wetter und dem tiefen Boden in dieser Jahreszeit geschuldet.

Sie persönlich zählen zu den laufstarken Spielern in Ihrem Team. Ihr Pressesprecher Sören Harbs sprach beim letzten Heimspiel von gefühlten zwölf Kilometern, die Sie auf dem Platz rauf und runter marschiert sind. Können Sie dieser Einschätzung folgen?

Das liegt an der Trainingsleistung. Jeder von uns gibt im Training hundert Prozent. Nur so ist es überhaupt möglich, solche Laufleistungen zu erreichen.

Worauf wird es ankommen, dass der VfL gegen Kisdorf schnell wieder auf die Erfolgsspur zurückfindet?

Für uns wird es enorm wichtig sein, dass wir unsere Chancen konsequent nutzen. Außerdem müssen wir defensiv stabil stehen, so wie wir das im Spiel gegen Siebenbäumen getan haben. Wichtig ist auch, dass jeder den Meter mehr macht, der uns zuletzt in der Schlussphase im Spiel bei Phönix Lübeck gefehlt hat.

Wie lautet Ihr Tipp?

Mein Tipp lautet 2:0 für den VfL.

 

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