Urlaub in Glückstadt : „Wir kommen bestimmt wieder“

Rosen, Lavendel und Freundlichkeit haben es ihnen angetan: Uta Ulbrich (l.) und Inge Schröter erkundeten vier Tage lang Glückstadt.
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Rosen, Lavendel und Freundlichkeit haben es ihnen angetan: Uta Ulbrich (l.) und Inge Schröter erkundeten vier Tage lang Glückstadt.

Zur Urlaubszeit kommen zahlreiche Touristen nach Glückstadt. Vor allem das historische und familiäre Flair kommt bei den Gästen gut an.

shz.de von
30. Juli 2015, 06:00 Uhr

Glückstadt | Sommerzeit – Urlaubs- und Ferienzeit. Auf dem Weg an Nord- und Ostsee hat die Reisewelle mittlerweile auch den Norden der Bundesrepublik erfasst. In Glückstadt lässt sich dies klar ausmachen: Die Zahl der Urlauber und Tagesausflügler ist sprunghaft angestiegen. Historische Gebäude, prächtiges Hafenpanorama, die Elbe locken immer mehr Touristen aus den verschiedensten Regionen hierher. Die „Glückstädter Fortuna“ wollte von den Menschen wissen, was unsere Stadt für sie so anziehend macht.

Walter Soell kommt aus der Schweiz in den Norden. Er lebt im Kanton Graubünden und macht Station in Hamburg. Von der Hansestadt aus besucht er mit dem Zug die Städte Stade, Lüneburg und Glückstadt. „Mich fasziniert die norddeutsche Landschaft. Glückstadt gefällt mir besonders gut. Die Gebäude wirken so sauber, alles ist hervorragend erhalten“, sagt der Schweizer. Besonders interessant findet der 67-Jährige die Straßenführung rund um den Marktplatz. Anschauen will er sich auf jeden Fall noch den Hafen „und dann möchte ich noch echt norddeutsch Essen gehen.“ Und – was ihm besonders wichtig ist: Eine typisch norddeutsche Metzgerei aufsuchen.

Tom Neukirchen (46) und Rainer Petzel (47) sind auf einen ganz besonderen Trip: Mit dem Rad auf dem Nordseewanderweg wollen sie es an dem Tag noch bis St. Peter-Ording schaffen. Der Hamburger Neukirchen und der Berliner Petzel haben sich auf der Radwanderkarte Glückstadt als Startpunkt ausgesucht. Die Freunde lassen es sich nicht nehmen, eine kurze Tour durch die Stadt zu unternehmen: „Glückstadt ist eine hübsche norddeutsche Kleinstadt mit einem richtig tollen Flair“, betonen beide. Besonders angetan hat es den beiden der historische Marktplatz und der Hafen. „Wir kommen bestimmt wieder“, rufen sie noch – und ab geht die Tour durch die norddeutsche Küstenlandschaft.

Inge Schröter (66) aus Hamburg ist nicht zum ersten Mal in Glückstadt. Jetzt hat sie auch ihre Freundin von einem Besuch überzeugt. „Sie schwärmte so von der Stadt, da musste ich einfach mal mit“, sagt Uta Ulbrich (65). Die beiden Frauen sind mit dem Zug angereist und bleiben vier Tage zu Gast in Glückstadt. Inge Schröter findet vor allem, dass ihr die Einheimischen immer nett und freundlich begegnen: „Egal, wo wir sind. Auf der Straße, in den Restaurants. Immer wird freundlich und aufmerksam mit uns gesprochen.“ Sie spricht auch das maritime Flair der Stadt an: „In Hamburg haben wir ja auch Wasser genug. Aber hier – das ist etwas Besonderes, etwas Familiäres.“ Und ein ganz spezielles Lob geht an die Sitzgelegenheiten: „Überall kann man sich setzen, ausruhen und die Seele baumeln lassen“, findet Uta Ulbrich. Und sie hat noch etwas entdeckt: „Die Rosenstöcke und der Lavendel überall. Es ist ein Traum.“ Mit verschmitzem Lächeln kramt sie in ihrer Tasche und befördert einige Lavendelblüten ans Licht. Sei es ihr gegönnt.

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