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Landrat Wendt lobt : „Wir haben tolle Jugendliche“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Gemeinsamer Neujahrsempfang von Stadt Itzehoe und Kreis Steinburg. Sing für Fun aus Wilster reißen Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.

Wenn sich das Jahr 2014 so schwungvoll, mitreißend und gut gelaunt gestalten lässt, wie der gemeinsame Neujahrsempfang von Stadt Itzehoe und Kreis Steinburg, muss einem nicht bange werden. Zu verdanken war das vor allem aber auch den Damen aus Wilster, die ihrem Namen „Sing for Fun“ alle Ehre machten. Spätestens beim dritten Titel schunkelten Landrat Torsten Wendt und Kreispräsident Peter Labendowicz einträchtig mit und das Publikum im überfüllten Veranstaltungsraum des Regionalen Bildungszentrums (RBZ) klatschte begeistert mit. Da wollten auch die Redner des Abends nicht mit allzu vielen Wermutstropfen die gute Stimmung vermiesen. So wurde das aktuelle Thema Prokon nicht mit einer Silbe erwähnt. Stattdessen stellte der Chef der Kreisverwaltung das RBZ, seine derzeit 182 Lehrkräfte und die weit mehr als 3000 Schüler in den Vordergrund. „Wir haben hier im Kreis ganz tolle junge Leute“, befand Torsten Wendt. Er verhehlte zwar nicht, dass es in der Region auch Sorgen und Ängste gebe. „Aber wir haben auch viele junge Menschen, die motiviert sind und etwas können.“ Aktuelle Beispiele waren in angrenzenden Räumen zu bewundern (siehe auch Text unten).

Kreispräsident Peter Labendowicz nutzte die Gelegenheit, um auf viele große Investitionen der vergangenen zwölf Monate hinzuweisen: den Lückenschluss bei der A 23, die Erweiterung des Forschungsinstituts ISiT, die vielen Investitionen in die Steinburger Bildungslandschaft und das vor der Fertigstellung stehende Katastrophenschutzzentrum in Breitenburg-Nordoe. Labendowicz bekräftigte zudem noch einmal den Beschluss für einen Kreishaus-Neubau. Er respektiere zwar die Initiative für ein Bürgerbegehren zum Erhalt der jetzigen Kreishaus-Fassade, warnte zugleich aber auch deutlich vor drohenden Mehrkosten: „Das darf man nicht aus den Augen verlieren.“

Nach Beobachtung des Kreispräsidenten befinde sich die Region derzeit in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Der Sprecher wies dabei auch für die Auswirkungen der Prinovis-Schließung hin. „Lösungen finden wir nur in einem Miteinander von Politik, Gesellschaft und Familie“, forderte Labendowicz alle Steinburger zum großen Schulterschluss auf. Zum Schluss nannte er noch ein großes gemeinsames Arbeitsziel: „Der Kampf gegen die bei uns immer noch viel zu hohe Jugendarbeitslosigkeit wird in diesem Jahr für uns ganz oben auf der Agenda stehen.“

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erstellt am 20.Jan.2014 | 05:27 Uhr

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