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A 20 : „Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Unternehmer der Initiative Steinburg+ 2030 fordern den Weiterbau der A20.

von
erstellt am 11.Jun.2017 | 14:00 Uhr

„Klare Kante im Koalitionsvertrag: Jetzt zügig die A20 bauen!“ – Die Forderung formulierten gestern Unternehmer der Initiative Steinburg+ 2030. Das Stocken der Koalitionsverhandlungen in Kiel rund um die großen Verkehrsinfrastruktur-Projekte im Norden versetzt die Steinburger Wirtschaft in Aufruhr. Nach einem Treffen gestern Vormittag entschieden sie sich, spontan ein Zeichen zu setzen. Vor fünf Jahren hatte die Initiative ein A20-Monument am Rande der A23 aufgestellt – noch im Beisein des damaligen Bundesverkehrsministers Peter Ramsauer. Gestern Mittag kamen Initiativen-Vertreter vor dem Monument, das heute auf dem Gelände der Firma Holcim steht, zusammen.

„Die vergangenen fünf Jahre waren verlorene Jahre für uns“, sagte Initiativen-Sprecher Thiess Johannssen. Die Verkehrssituation im Hamburger Raum habe sich dramatisch entwickelt – mit schwerwiegenden Auswirkungen auf die hiesige Wirtschaft, fügte Tillmann Schütt hinzu. Der Bau der A20 hätte vor dem Ausbau der A7 abgeschlossen sein müssen, ergänzte Martin Dethlefsen.

Johannssen: „Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren. Jetzt muss es endlich losgehen mit dem zügigen Weiterbau der A20, der uns schon so lange versprochen wird.“ Peter König (Liacon Itzehoe), Matthias Lampe (Haupthoff), Henning Ueck, Marianne Boskamp (beide Pohl-Boskamp), Martin Dethlefsen (Hagebaumarkt Kellinghusen), Regine Struve (Wohnsinn), Mirko Bröckelmann (Rechtsanwalt), Manfred Kowalewski (Volksbank Raiffeisenbank), Thomas Schmidt, Ralf Thiericke (beide Izet), Jürgen Teifke (Bildungsexperte) und Tillmann Schütt (Gebr. Schütt) pflichteten ihm bei.

Und sie wiesen darauf hin, dass die Parteien in Kiel eindeutigen Wählerwillen berücksichtigen müssten. Denn mehr als 80 Prozent der Wähler hätten bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein jenen Parteien ihre Stimme gegeben, die sich in ihren Wahlprogrammen klar zum Weiterbau der A20 bekennen.

Die Unternehmer fordern darum, zielstrebig die A20 fertig zu planen und zu bauen. „Dafür stehen wir alle hier und viele mehr, die auch auf den Namenstafeln am A20-Monument verewigt sind“, unterstrich Thiess Johannssen.

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