Erneuerbare Energien : Windmüller gründen Bürgerstiftung

Sie sind die Stiftungsmitglieder: Christina Rösch, Gerd Widderich, Mario Mehrens, Petra Bauer, Hauke Göttsche, Otto Egge, Manfred Boll, Katrin Magens, Jan Beimgraben, Frank Alpen und Friedrich Wehr (v. l.).
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Sie sind die Stiftungsmitglieder: Christina Rösch, Gerd Widderich, Mario Mehrens, Petra Bauer, Hauke Göttsche, Otto Egge, Manfred Boll, Katrin Magens, Jan Beimgraben, Frank Alpen und Friedrich Wehr (v. l.).

Jährlich 20 000 Euro für Jugendhilfe, Sport, Feuerwehr und Traditionspflege in Nortorf. Begeisterte Bürgerin spendete spontan 500 Euro.

shz.de von
04. Februar 2016, 16:23 Uhr

Mit einer neu gegründeten Bürgerstiftung wollen acht Betreibergesellschaften von Nortorfer Windmühlen gemeinnützige und mildtätige Zwecke in ihrer Gemeinde und deren Umgebung unterstützen. Gerechnet wird mit einer Summe von rund 20  000 Euro jährlich. Diese Mittel sollen – so steht es in der Satzung – Projekten aus der Jugendhilfe, Sport, Feuer-, Katastrophen- und Zivilschutz oder dem traditionellen Brauchtum und der Kultur zugute kommen.

Es sei schön, dass die Windmühlen nicht nur da sind und deren Betreibern Gewerbesteuer zahlten, „sondern dass jetzt auch die Allgemeinheit, die Gemeinde Nortorf und Umgebung, profitieren“, sagte Jan Beimgraben vom Stiftungsvorstand beim ersten Treffen im Nortorfer Feuerwehrhaus. Weitere Vorstandsmitglieder sind laut Satzung der jeweils amtierende Nortorfer Bürgermeister Manfred Boll sowie Christina Rösch und Hauke Göttsche. Ihnen zur Seite gestellt ist ein für jeweils fünf Jahre gewählter Stiftungsrat, bestehend aus Otto Egge, Frank Alpen, Petra Bauer, Katrin Magens und Gerd Widderich. Als Kontrollorgan wird er unter anderem darüber wachen, wie die jährlich zur Verfügung stehenden Mittel verwendet werden.

Dass sich auch andere vom Einsatz für den guten Zweck begeistern lassen, ist dabei ausdrücklich erwünscht: „Dass nicht nur die Stifter zahlen, sondern auch andere spenden“, hofft etwa Stiftungsmitglied Mario Mehrens. Und weil die Gemeinnützigkeit anerkannt ist, werden auch Spendenbescheinigungen ausgestellt. „Die Gemeinnützigkeit überwacht das Finanzamt“, stellte Manfred Boll klar. Und: „Eine erste Einzahlung haben wir schon bekommen“, freute sich Christina Rösch über eine Spenderin, die sich spontan begeistert zeigte und die neue Bürgerstiftung in ihrer Gemeinde mit 500 Euro unterstützt.


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