zur Navigation springen

Bundeswettbewerb : Wilsteraner Kleingärtner zur Auszeichnung in Berlin

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Am Wochenende werden die Sieger des Wettbewerbs „Gärten im Städtebau“ gekürt. Die Kleingartenanlage am Brook gehört zu den Finalisten.

von
erstellt am 20.Nov.2014 | 17:00 Uhr

Nach dem Sieg auf Landesebene war die Freude groß, die Aufregung beim Besuch der Bundes-Fachjury war immens: Im Juni präsentierten die Wilsteraner Kleingärtner um ihren Vorsitzenden Heinz Schulz und seinen Stellvertreter Jochen Niemann die Anlage am Brook den Juroren, um auf Bundesebene beim Wettbewerb „Gärten im Städtebau“ zu punkten. Jetzt richten sich alle Augen nach Berlin, wo am Sonnabend, 22. November, die Sieger gekürt werden. Wie der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) gestern mitteilte, sind bundesweit 30 Kleingärtnervereine im Finale gegeneinander angetreten. Die Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze würdigen besondere soziale, ökologische und städtebauliche Leistungen der Vereine. Ob und wie die Wilsteraner sich als Gartenanlage einer Kleinstadt gegen die Konkurrenz aus Kommunen mit 30 000 Einwohnern und mehr behauptet hat, bleibt bis Sonnabend noch geheim. Entsprechend gespannt ist der Vorstand auf die Verleihung der Medaillen. „Wir sind großer Hoffnung“, sagte Vorsitzender Heinz Schulz gegenüber unserer Zeitung. Jochen Niemann wird für Wilster an der Zeremonie teilnehmen. Das Ergebnis wollen die Kleingärtner im Rahmen eines Frühschoppens am 14. Dezember offiziell verkünden und gemeinsam feiern.

Alle vier Jahre lassen das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und der BDG die Kleingärtner zur Meisterschaft antreten. Das Motto in diesem Jahr lautete: „Gemeinsam gärtnern – gemeinsam wachsen“. Exakt geschnittene Hecken, ausgefegte Wege und polierte Gartenzwerge brachten dabei jedoch keine Punkte, was zählt ist das Engagement der Laubenpieper. Auch in diesem Jahr zeigte sich laut BDG-Pressemitteilung die siebenköpfige Jury, die alle Finalisten unter die Lupe nahm, beeindruckt von dem hohen Einsatz der Kleingärtner. Während einige Vereine mit sozialem Engagement punkten, schreiben sich andere verstärkt ökologisches Handeln auf die Fahnen. „Mit Lehrpfaden, die die Natur erklären, Bienenhaltung oder der Kultivierung alter Obstsorten sind sie weit entfernt vom Vorurteil des ewig gestrigen Kleingärtners.“ Für eine gute Bewertung zähle aber auch, wie die Gartenanlagen in ihre Umgebung eingebunden seien.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen