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Norddeutsche Rundschau

20. Oktober 2017 | 03:44 Uhr

Wilster: Mekka der Schnäppchenjäger

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Tausende Besucher beim traditionellen Flohmarkt in der Innenstadt / Mehr als 400 Händler bieten ihre Ware an

shz.de von
erstellt am 28.Sep.2014 | 13:15 Uhr

Der Flohmarkt lockt traditionell am letzten September-Sonnabend immer wieder mehrere tausend Besucher in die Wilsteraner Innenstadt lockt. Auch diesmal stand die Veranstaltung, nun schon zum 36. Mal gemeinsam vom Gewerbe- und Verkehrsverein und vom WRS-Spielmanns- und Fanfarenzug Wilster organisiert, unter einem guten Stern.

Die mehr als 400 Flohmarkt-Händler und die Besucher hatten ihre Freude an dem Flohmarkt, der von bestem Spätsommerwetter begleitet wurde. Erst drei Mal habe man zum Flohmarkt schlechtes Wetter gehabt, erinnert sich der WRS-Ehrenvorsitzende Holger Mikolajczyk und scherzt nach Ummärschen und Platzkonzerten seines Spielmannszuges unter weiß-blauem Himmel: „Der Herrgott muss doch ein Musiker gewesen sein!“ Zufrieden zeigten sich auch Gerd Martens und Dieter Plett, die seit Jahren den Gewerbeverein im Organisationsteam vertreten, über den Erfolg des 36. Flohmarktes.

Schon in stockdunkler Nacht weit vor 5 Uhr in der Frühe begannen die ersten privaten Flohmarkthändler mit dem Aufbau ihrer Stände. Die ersten „Profis“ hielten ebenfalls noch in der Dunkelheit – unterstützt von ihren Taschenlampen – Ausschau nach besonderen Schnäppchen. Als der Flohmarkt offiziell um 8 Uhr morgens begann, herrschte bereits dichtes Gedränge zwischen den Ständen am Markt, am Kohlmarkt sowie in der Burger Straße und Taggstraße. Kinderkleidung, Kinderfahrzeuge, Gläser und Porzellan, Spielzeug und Werkzeuge und vieles mehr waren auf den Tapeziertischen ausgebreitet und fanden zu günstigsten Preisen vielfach neue Besitzer, die sich besonders freuten, wenn sie diese Preise durch tüchtiges Feilschen noch gedrückt hatten.

Auch für das leibliche Wohl war vielfach gesorgt: an Imbiss- und Getränkeständen, mit Crepes und Süßigkeiten und vielen anderen Leckereien. Das DRK Wilster hatte schon nachts gegen 3 Uhr seine Feldküche angeheizt. Vor dem ehemaligen „Marschkrug“ hatten Petra Lucht, Nadine Heldt, Jessica Döring und Meike Feller ihren gemeinsamen Stand aufgebaut. „Mit dem Verkauf sind wir zufrieden“, bestätigten sie übereinstimmend und fügten scherzhaft mit Blick auf die geschlossene Gaststätte hinter ihnen hinzu: „Jetzt müssen wir uns nur noch überlegen, wie wir diesen Laden wieder in Gang setzen.“

Der WRS-Spielmanns- und Fanfarenzug hatte schon ab 7 Uhr mit einem Weckruf durch die Stadt zum Besuch der Flohmarktes aufgerufen. Den ganzen Tag über mischten die blau-weiß gekleideten Spielleute sowie die WRS-Oldies mit mehreren Ummärschen die Flohmarktmeile auf. Unterdessen unterhielten die vier Musiker der „Delvtown Jazzmen“ aus Delve mit eingängigen Rhythmen aus Swing, Dixieland und Blues die Passanten am Markt. Am Nachmittag gehörte die Bühne vier anderen Musikern. Edeka-Kaufmann Ralf Maron präsentierte hier die „Greyhounds“ aus Nordfriesland. Sie begeisterten das Publikum mit 100 Prozent Northern Rockabilly aus einem reichhaltigen Repertoire. Unmittelbar nach dem offiziellen Ende des Flohmarktes begannen die Veranstalter mit dem Abbau der Stände. Am nächsten Morgen erinnerte kaum noch etwas an die erfolgreiche Veranstaltung des Vortages.

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