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Paddel-Event : Wildnis-Cup: Letzte Vorbereitungen

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Fast 100 Starts in Glückstadt - auch Titelverteidiger Süderau ist wieder am Start.

Der Countdown läuft, allmählich kommt der Puls auf Touren. Jedenfalls bei den Machern des Wildnis-Cups. Am 23. August startet das Event des Sommers in seine achte Auflage. Mittlerweile hat das Kanu-Rennen auf dem Rhin Kult-Status erlangt. Schon seit Februar meldet Ingo Mühle, Vorsitzender des veranstaltenden Wildnis-Clubs, an alle Interessierten: „Ausgebucht, es geht nichts mehr.“ Dabei liegen Anfragen quer durch die bundesdeutsche Republik vor.

 Gestern wurde das letzte Mal trainiert für den Ampel-Start. Denn wie bei der Formel I werden die Boote auf die Strecke geschickt. Wobei die 10er-Kanus der „Wilden Dörfer“ mit Titelverteidiger Süderau und „Die Wilden Alten“ (Gesamtjahreszahl 600, Titelverteidiger sind die „Uhus“) sieben Kilometer vom Startpunkt bei Ulf Ostermanns Kanuverleih in Glückstadt bis zur Hühnerbrücke in der Engelbrechtschen Wildnis und zurück absolvieren.

Die anderen Kategorien starten teilweise in kleineren Booten, fahren aber nur bis zur Gaststätte Poppenhuus. Dort sind zusätzlich Lauf- und Radstrecken zu bewältigen – ein Triathlon, der es in sich hat. Begleitet werden die Kanuten von  einer  Riesenschar   an

Zuschauern. Entlang der Rennstrecke hat sich in den Jahren eine Atmosphäre entwickelt, die ihresgleichen sucht. Jedes Boot wird angefeuert. „Unser Dank gilt daher allen Anliegern, die auch mal Fans auf ihre Grundstücke lassen“, sagt Ingo Mühle.

 Höchste Präzision ist am Starttag – traditionell der letzte Sonnabend in den Sommerferien – gefordert: Fast 100 Starts sind zu koordinieren. Ab 8 Uhr beginnt das Spektakel, gegen 16.30 Uhr enden die Rennen. Rund um das Gelände bei Ulf Ostermanns Kanu-Verleih – er stellt nach wie vor einen Großteil der Boote – und neben den alten Marinehallen bei Rolf und Petra Klingbeil werden Catering-Zelte aufgebaut. Mit einem kleinen Kostenbeitrag ist für Verköstigung gesorgt. Auch an der Hühnerbrücke gibt es Essen und Trinken. Viele Helfer wirken im Hintergrund. „Unser Dank gilt jetzt schon den Klingbeils, Ulf Ostermann, den Sanitätern, Ordnungsbehörden und allen, die uns unterstützen“, sagt Ingo Mühle.

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